Zeit in Thailand

Die Zeit in Thailand

"Ihr müsst euch beeilen." Und die ganze weite Erde folgt der Befreiung der gefangenen Jungs. Das ansonsten stille Baan Jong ist zu einem Katastrophenzentrum geworden. In dem Hubschrauber soll einer der vier Jugendlichen sein, die am Sonntagabend aus dem Höhlen-Labyrinth in der Chiang Rai Region entführt wurden. "Lange ist es her, dass jemand aus der Region in solche Schwierigkeiten geriet ", sagt der 28-jährige Bauer Tu aus dem Dörfchen Baan Jong.

Aber seit Ende Juli zwölf Kindern und ihrem Fussballtrainer in der Tham Luang Hýhle eingesperrt wurden, ist der Platz zu einem Katastrophenzentrum geworden. Sie wurden in einer Holzhöhle eingesperrt, die Eingänge überschwemmt. Es gab keine Panik", erzählte später Landeshauptmann Narongsak Osottanakorn den Pressevertretern von der komplizierten Aktion.

"Sie hatten eine Sauerstoffmaske im Kopf und konnten sich nicht verirren. "50 fremde Fischer und 40 Thai Marinesiegel nahmen am ersten Rettungseinsatz teil. Es gelang ihm: Vier Jungs konnten sich retten. Narongsak sagt, es war der gesündeste. In der Höhle, etwa 800 bis 1000 m unter dem Gipfel des Nang Non Mountain, müssen nun acht weitere Nachwuchsspieler und ihr 25-jähriger Coach übernachten.

Inzwischen wurden die vier geborgenen Jungs zu den Ambulanzen getragen, und ein Helikopter brachte die beiden ins Spital. Wenig bekannt ist über den gesundheitlichen Zustand der Kinder: "Die Aktion lief ohne Probleme", behauptet der Landeshauptmann jedoch. Bei Schönwetter waren die Jungs im Alter von elf bis 16 Jahren und ihr Lehrer am Samstag, den 24. Juli, in die Höhen aufgestiegen.

Schon seit zwei Wochen folgen Menschen in Thailand und auf der ganzen Welt dem Theater der Jugendlichen. Selbst der kleine König Vajiralongkornsohn Dipangkorn Rasmijoti sprach von seiner bayerischen Grundschule mit einer handschriftlichen Nachricht: "Du musst große Furcht gehabt haben", schreibt er, nachdem die Jungs von Helferinnen in ihrer kleinen Schutzhütte unter der Erde gefunden wurden.

Die Bewohner von Baian Jong sind ebenfalls von den Wassermengen betroffen: Er schaut auf die graue, bleierne Wolke, die seit Sonntagabend auf halbem Weg den Berg hinaufhängt und sagt: "Aber sie müssen sich eilen. Andernfalls wird Tham Luang wieder überflutet.

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