Von Bangkok nach Ranong

Aus Bangkok nach Ranong

Ab hier wollen wir zur Insel Ko Phayam. Der Schmerz der Entscheidung Für den Moment sollten zwei Wochen in Bangkok reichen. Über die Weihnachtstage wollte ich das Meer und einige Inselchen ergründen. Sorgfältig wurde der Computer mit Elektrizität gespeist, der Internetanschluss war hervorragend und ein kaltes Mineralwasser versorgte mich, während ich mein Ziel vornahm. Nachdem ich zwei Wochen in einer Großstadt verbracht hatte, fühlte ich mich nun zur Ruhe gekommen.

Entspanne, genieße und vergrabe meine Füsse in der Tiefe des Sandes, wenn ich nicht in kristallklarem Badewasser bin. Es gibt so viele thailändische Inselchen. Dann gibt es noch die wenigen bekannten Inselchen, die traumhaft einsame Sandstrände haben. Und sie plant gerade ihren eigenen Urlaub auf einer lnsel.

In Kürze wurden die wichtigsten Daten der Inseln überprüft und die Recherchen klangen wirklich gut. Der Preis der amtlichen Überlandbusse ist enorm niedrig und die Reisebusse sind für lange Distanzen gut gerüstet. Durch die Verglasung der vorderen Omnibusse von oben nach unten hatte ich eine fantastische Aussicht in alle Richtungen.

Dazu gab es eine Wasserflasche, einen kleinen Keks und später ein Getränk mit Eiswürfeln, das mich an die Waldmeisterei erinnert. Das gab mir große Einsichten in das Landleben und die Pflanzenwelt am Straßenrand. Wir sollten nach Norden gehen. Von Bangkok aus führt eine Strasse direkt in meine Heimatstadt Ranong.

Zuerst konnte man die Outlets von Bangkok ausmachen. Verschiedene Industriepflanzen, Reiskulturen und einige weitere Häuser am Wegesrand, bis einige km weiter im Süden die Landschaft das Gesamtbild zierte. Als wir in Ranong angekommen sind, ging die Luft leicht unter. Hier ist Ranong sowohl eine provinzielle als auch eine städtische Region.

Ungefähr 568 Kilometer von Bangkok entfernt ist es eine der regenreichsten Gegenden Thailands. Auf meiner Stadtrundfahrt glühte die Luft und ich war glücklich, als ich endlich wieder in der Jugendherberge ankam. Aber nicht nur die Hitze der Sonnenstrahlen, sondern auch die Begegnungen mit einem Thai brachten uns Menschenherzlichkeit.

lch suchte ein Postamt in Ranong. Schließlich habe ich ein Hinweisschild mit der Inschrift "Post" und einem Hinweispfeil nach rechts in eine kleine Strasse gefunden. Die Schweißausbrüche ließen mein T-Shirt an einigen Orten durchnässen und ich war glücklich, dass ich endlich ankam. Der Weg blieb stehen und rannte im besten Sinn des Wortes ins Meer.

Da er noch Hilfe wollte, habe ich ihm das Hinweisschild am Straßenanfang gezeigt, das deutlich machte, dass in dieser Strasse Briefe sein müssen. Die Thailänderin hat einen Moment gezögert, dann sind mir ein paar Schnipsel Thai um die Ohren geflogen. Ich wurde zur Polizei gefahren, direkt vor die Haustür.

Die verträumte Kleinstadt Ranong? Es gibt nicht viel über Ranong zu erzählen. Ich finde diese Kleinstadt etwas schläfrig. Von Ranong aus kann man zu verschiedenen Inselchen vordringen.

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