Varadero

Waradero

Eine gute Verfügbarkeit und gute Preise für Ferienhäuser in Varadero, Kuba. mw-headline" id="Weblinks[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten] Das Varadero ist ein besonderes Gebiet (Territorio especial) an der kubanischen Nordseeküste auf der Hicacoshalbinsel, etwa 120 Kilometern westlich von Havanna. An diesen Küsten verankerten die Captains ihre Reparaturschiffe, daher der Begriff Varadero (Reparaturdock). Die Salinen Varadero (1961 geschlossen) versorgen seit 1587 große Teil der lateinamerikanischen Flotte Spaniens mit dem für die Überquerung nach Europa erforderlichen Speisesalz. und Varadero.

Ab dem neunzehnten Jh. begann der Besitzer der kubanischen Hazienda, Sommerhäuser am Ufer von Varadero zu bauen. Hier begann auch der Fremdenverkehr in Varadero. Fünf Jahre später wurde hier für die Mitglieder der cubanischen Vereinigung das erste Haus namens "Varadero" (später "Club Nautico") für die seit 1910 alljährlich stattfindende Regatta des Ruderns gebaut.

Ab den 1920er Jahren folgen wohlhabende Amerikaner, zuerst T. Coleman du Pont, Ur-Enkel von Éleuthère Irenée Du Pont de Nemours, Gründer der Pulverbeschichtungsfabrik und später der DuPont Gruppe, die im Osten von Varadero eine Luxusvilla und einen eigenen Platz baut. Al Capone gehörte auch eine Vila in Varadero nahe dem Hafen am Westrand des Dorfes (die er jedoch nicht selbst besetzte, sondern als Lager für Schmuggelgüter diente), ebenso wie der Kubaner und später Dichter Fulgencio Batista.

In der Zeit nach der Wende von 1959 wurde das Land entzogen und der etwa 20 km lange weisse, feine Sandstrand von Varadero zur Verfügung gestellt. Wahrzeichen dieses neuen integrativen Fremdenverkehrs für die Einheimischen aller Gesellschaftsschichten und die ausländischen Gäste wurde der 1960 errichtete " Taquillas " Parco de Taquilla (Taquilla = Umkleideraum), in dem Tagesgäste nicht nur die Möglichkeit zur Aufbewahrung ihrer Wertgegenstände, sondern auch Sanitäreinrichtungen, die Vermietung von Badezimmermöbeln und Gastronomie vorfinden konnten.

Es war der erste Ort, an dem marginalisierte Bevölkerungsgruppen, einschließlich der Varaderanerinnen, eine abhängige Beschäftigung gefunden haben. Das Dorfzentrum hat sich um den Schlosspark herumgebildet. Varadero hat sich in den 1960er bis 1980er Jahren auch zu einem Ort der cubanischen Kultur und Kultur entwickel. Seitdem sich Kuba für den grenzüberschreitenden Fremdenverkehr geöffnet hat, ist Varadero zum populärsten Tourismusziel in Kuba geworden.

1991 eröffnete beispielsweise der damalige Staatsoberhaupt Fidel Castro höchstpersönlich das neue Haus Melia Varadero. Gleichzeitig mit der Erweiterung von Varadero als Reiseziel wurde die lokale Bevoelkerung jedoch aus Schluesselpositionen der Staats- und Fremdenverkehrswirtschaft vertrieben, die immer mehr von Kaempfern aus anderen Teilen des Landes eingenommen wurden. Als Ergebnis dieses Vorgangs hat Varadero viel von seinem Kultur- und Gesellschaftsleben und seinen Bräuchen verloren.

Anlagen wie der Zentralpark, das Cinema und traditionelle Kulturstätten wurden zugunsten eines allumfassenden Tourismus auf die Hotelanlagen beschränkt und schliesslich stillgelegt. Heute hat Varadero etwa siebentausend Menschen auf der Hicacoshalbinsel und weitere dreizehntausend in den Dörfern Santa Marta und Boca de Camarioca und wird von etwa 500.000 Besuchern pro Jahr aufsucht.

Allerdings führen die exzessive Nutzung und mangelnde Erhaltung der Naturressourcen (Strand, Bäume) sowie der Wegfall der lokalen Farbgebung zu einer Stagnation der Besucherströme. Nahe der Hauptstadt liegt der Varadero "Juan Gualberto Gómez" Airport, der neben Havanna der bedeutendste Auslandsflughafen Kubas ist. Diese wurde Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre ca. 20 Kilometer nach westlich verlagert, da der ehemalige Flugplatz an seine Kapazitätsgrenze sank.

Ein Teil der ehemaligen Flughafengebäuden sowie die Start- und Landebahn sind noch erhalten und werden als Airport Kawama hauptsächlich für touristische Rundflüge mit größeren Geräten aus der russischen Fertigung verwendet.

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