Thailand Durchschnittseinkommen

Deutschland Durchschnittseinkommen

Durchschnittliches Einkommen Thailand > GDP, GNI Thailands Durchschnittseinkommen liegt bei USD 4.420 pro Jahr oder rund USD 368 pro Jahr ("Bruttonationaleinkommen 2011 pro Einwohner", Quelle: Weltbank). Seit einigen Wochen wird die Wirtschaftslage in Thailand negativ prognostiziert. In der aktuellen Einschätzung der Weltbank für das Wachstum in den Emerging Markets hat dies zu einem Rückgang in Thailand geführt.

Bisher gehen die Vorhersagen für 2013 von einer wieder anziehenden Wirtschaftsleistung von rund 5 vH aus. Bereits im ersten Semester 2013 wirkten sich die weltweit schwächere Konjunktur und die niedrige inländische Konsumnachfrage negativ auf Thailand aus. Anfang 2013 wurde der Tageslohn für den Minimallohn erhöht. Das bedeutet eine durchschnittliche Steigerung von rund 22 vH.

Die Konsumentenstimmung am Ende des ersten Drittels war mit knapp 85 Prozentpunkten zwar ein überdurchschnittliches Niveau, wurde aber durch den Einbruch der Exporte zu Anfang des zweiten Drittels beeinträchtigt. Zum einen beträgt die Schuldenquote der Privathaushalte derzeit 80 Prozentpunkte (gemessen am Bruttoinlandsprodukt), zum anderen ist die Anzahl der Milliardärinnen um weitere 95 auf 720 gestiegen.

Kulturbruch: Deutsche Unternehmerin in Thailand

Seit zehn Jahren wohne ich in Thailand. Zu dieser Zeit zog ich nach Chiang May im nordwestlichen Teil des Landes, um zu lernen, weil ich für ein paar Jahre in Asien wohnen und die dort lebende Zivilisation besser kennen lernen wollte. In Chiang May, der mit 1,6 Mio. Menschen zweitgrößten Landeshauptstadt, haben wir vor drei Jahren entschieden, einen neuen Firmensitz zu gründen.

Nein, ich wollte etwas in der Großstadt bauen, in der ich schon so lange wohne. Natürlich ist Thailand auch deshalb ein attraktiver Ort, weil es für uns als Firma billiger ist als in Deutschland. Auf thailändischer Ebene bezahlen wir nicht, das wäre pure Nutzung. Die Zahlung deutscher Löhne würde aber eine Erschütterung der Struktur hier impliziert.

Zum Teil bezahlen wir etwa das Doppelte des Thai-Lohns. Besonders einfach war unsere Standortwahl durch ein Förderprogramm des Thai Ministry of Economics, das eigens für Start-ups in Wachstumsindustrien entwickelt wurde: acht Jahre Steuerfreiheit, Unterstützung bei der BÃ??rokratie, einige wenige Ausnahmen entfallen, z.B. dass Sie einen einheimischen Kooperationspartner brauchen, der sich zu 51. prozentig an dem Unternehmen beteiligt oder dass Sie eine gewisse Zahl von Thais einstellen müssen.

Zehn unserer 16 Mitarbeiter kommen von hier, der restliche Teil kommt aus Deutschland, USA, Kanada und der Schweiz. Unser Unternehmen befindet sich in einem dreigeschossigen 300 Quadratmeter großen Gebäude, wir haben eine sehr aufgeschlossene Arbeitsatmosphäre, mit flacher Hierarchie, Tischfussball und Lounges - in Deutschland nicht ungewöhnlich. Für Thailand ist dies jedoch eine große Aufgabe.

Zum Beispiel sind Thais es nicht üblich, Fragen zu stellen, wenn sie etwas nicht verstehen, oder zu behaupten, dass sie einen anderen Ansatz haben als der vom Boss vorgeschlagene. Vielmehr empfinde ich es als sehr anregend für unser Haus, wie unsere Thaimitarbeiter angestellt werden. Zudem sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr hilfreich füreinander - eine Mobbing-Kultur gibt es hier nicht.

Ich habe erlebt, wie wenig der Mensch ins Zentrum zieht, als ich kürzlich einen neuen Angestellten gefragt habe, ob er im Rahmen unseres von uns von Beginn an laufenden Austausches für zehn Tage in unser Büro nach Stuttgart flug. Unsere Urlaubsregelungen sind ebenfalls sehr offen, und die Mitarbeitenden können sich frei nehmen, wie sie wollen.

Ich freu mich aber wieder auf Klausenburgai. Neben der Kulisse mit ihren Gebirgen, Brüchen und Thermen ist das Schöne an dieser Großstadt, dass sie das Bestmögliche aus beiden Weltteilen vereint: Auf der einen Seite hat sie viel kulturelles zu bieten, es gibt hundert Tempel, hier kann man die Brauchtum bewahren - und auf der anderen Seite ist sie sehr zeitgemäß.

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