Thailand Andamanenküste

Die Andamanenküste Thailands

Sightseeing, Touren und Aktivitäten in Südthailand und der Andamanenküste, fünf im Golf von Thailand und fünf weitere an der Andamanenküste. Auch die südliche Andamanenküste bietet eine große Auswahl. Die Nationalparks und Me(h)er an der andamanischen Küste.

Nord-Andaman Küste

Der Norden der Andamanen -Küste von Thailand erstreckt sich von der äußersten südlichen Begrenzung von Myanmar in der Province Ranong über die Province Phang Nga bis zur großen und sicherlich bekanntesten Vulkaninsel der Region: Phakt. Ranong ist zwar geographisch am nahesten am Zentrum von Thailand, Bangkok, aber es ist mehr ein peripheres Reiseziel. Mehr als 600 km von der Metropole Ranong zur Metropole, mehr als 300 km weiter nach Puket und weil die großen Flugplätze der Gegend auf Puket und noch weiter im Süden in Krabi gelegen sind, ist es wahrscheinlicher, dass diejenigen, die den weiten Weg entlang der Landenge von Kra bevorzugen, hier vorbeikommen werden - was wir wärmstens anregen.

Man hätte die westliche Seite des Golfs von Thailand sehen sollen. Zudem hat keine Region mehr Regen pro Jahr als Ranong, kein anderes Bundesland hat mehr Regen und die Einwohnerdichte ist für einen Küstenabschnitt in einem so touristischen Gebiet überraschend gering. Durch die lange regnerische Jahreszeit kann man in Ranong von der besten Urlaubssaison (November bis Mai) vier Wochen frei nehmen, aber wer es trotzdem schafft, wird dafür entlohnt.

Dabei gibt es mehrere Erwägungen, wo der Canal durchgeführt werden könnte (und Singapur könnte einen erheblichen Teil seiner strategisch wichtigen Rolle einnehmen), dass der schnellste Weg (über den Fluss und seine fantastischen Feuchtgebiete) hier entlang führen könnte, gegen Ranong, dass ein Teil des Meeresgebietes vor der Küste zu Myanmar gehört und dass das benachbarte Land im besten Fall ökonomisch äußerst, im schlimmsten Fall antike Wünsche wecken könnte.

Wenn man ohnehin einen Blick in das eröffnende Myanmar werfen will, ist es von Ranong aus sehr einfach. Sie wurde von den Engländern an der Südspitze von Kuwait, dem Victoria Point, errichtet und in eine heute noch existierende und von Ranong aus leicht erreichbare Zone des Freihandels verwandelt. Verglichen mit Ranong ist Phang Nga ein toller Ort - und dafür gibt es viele gute Argumente.

Da man sich nahm, was man bekommen konnte, in ( (damals noch) Portugiesen-kontrolliertem Macau gearbeitet, in (damals noch) England Hongkong verwaltet und weil es natürlich nicht möglich war, ganz simpel in die Vietnamese Halong Bucht zu gelangen, entschied man sich für die Küste um die Bucht von Phuket und dort vor allem für die Bucht von Phang Nga, darin die zerstörte Khao Phing Kann mit der vorstehenden Felsennadel.

Der Fels ragt mehrere hundert Höhenmeter aus dem See, das Mittelmeer ist unvergleichbar wunderschön, es gibt echte Traumorte in der Region, Sehenswürdigkeiten wie Khao lak, natürlich große Naturparks - und im Kontrast zu Ranong im hohen Norden eine ideale Tourismusinfrastruktur. Mit Phuket wird es noch schlimmer. Hier sollen die ägyptischen Geographen festsitzen und sich für die Bücherei von Alexandria informiert haben, hier angeln, kultivieren sie Edelsteine, bauen Farmen an und seit den 80er Jahren kommen die Besucher in echtem Massentourismus.

Auf Thailands Andamanischer See mit ihren zahllosen Inselchen ist immer weniger möglich.

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