Spss Programm

Spss-Programm

Die SPSS Statistics ist eine modulare Software zur Auswertung, Analyse und Erstellung von Statistiken. Historie">Edit | | | Quellcode bearbeiten]> Die SPSS ist eine Handelsmarke der IBM, unter der Statistik- und Analysesoftware erstellt und verbreitet wird. Flaggschiff der Handelsmarke ist die Statistik-Software IBM SPSS Statistics, die zwischen 2009 und 2010 unter dem Markennamen PASW (Predictive Analysis SoftWare) auf den Markt kam. SPSS Inc. wurde 1968 mit der Erstellung der ersten Fassung des Programmes gleichen Namens gegründet.

Das Unternehmen wurde an der Stanford University in den USA von Norman H. Nie, C. gegründet. Der Begriff SPSS steht für Statistical Package for the Social Sciences. SPSS steht mittlerweile für ein leistungsfähiges Software-System. IBM SPSS Statistics ist ein modulares Softwarepaket für die statistische Auswertung von Messdaten.

SPSS stellt auch andere Software-Produkte wie den IBM SPSS Modeler (ehemals Clementine) für Data Mining oder Entscheidungsbaum-Anwendungen, ehemals CHAID und AnswerTree, zur Verfügung, die als eigenständige Programme eigenständig und ohne SPSS Basismodul genutzt werden können. Sie wird oft im Wissenschaftsbereich genutzt, aber auch in Firmen, zum Beispiel in der Forschung.

Andi Field: Ermitteln von Statistiken mit IBM SPSS Statistics. High Jump ? IBM übernimmt SPSS Inc. vollständig. Ein: In: Im Pressesaal der IBM.

Kostenfreie SPSS Alternativen für Studenten

Wenn Sie im Studiengang eine fortgeschrittene Statistik-Vorlesung - wie z.B. Market ingforschung oder Opinion Research - besuchen, lernen Sie höchstwahrscheinlich auch eines der führenden Software-Produkte für die Analyse statistischer Daten mit SPSS kennen. Bereits 1983 wurde SPSS (damals als "Statistisches Paket für die Sozialwissenschaften") als Analyseinstrument für die Gesellschaftswissenschaften eingeführt - die Bezeichnung des Akronyms hat sich seitdem mehrmals umgestellt.

IBM vertreibt die Lösung seit 2009 unter dem IBM SPSS Statistics-Label. Die SPSS verfügt über ein umfangreiches Angebot an Methoden zur Datenanalyse - von der multidimensionalen Rückführung über die Faktor- und Streuungsanalyse bis hin zur Gruppenanalyse - und erlaubt die Erzeugung einer Fülle von sinnvollen Diagrammen.

Auch wenn die Standardsoftware ohne Zweifel herausragend ist - und nicht ohne Grund in vielen Firmen und Ämtern auf der ganzen Welt eingesetzt wird - hat sie einen unübersehbaren Vorteil für Studenten: den Kostenfaktor. Obwohl hier mit temporären Test-Versionen oder SPSS-Praxisräumen, für die Studenten die Tasten leihen können, begrenzte Abhilfen gefunden werden können - man möchte doch sicherlich für die Prüfung gelegentlich auch auf dem Heimlaptop trainieren oder die Angaben für den Erfahrungsteil der eigenen Bachelor-Thesis mit einer zeitlichen oder gar funktionalen Einschränkung aufwerten.

Glücklicherweise gibt es mehrere gute kostenlose oder kosteneffektive Varianten von SPSS. Der wohl ungewöhnlichste technische Background dieser drei Software-Alternativen ist PAST - eine kostenlose Statistik-Software, die zur Zeit in der aktuellen Fassung 3.11 verfügbar ist und sowohl auf Windows-Rechnern (auch ohne Installationen vom Stock oder aus der Cloud) als auch auf Windows OSX (ab 10.8) läuft.

Die Abkürzung steht für "PAleontological STatistics" und bedeutet bereits, dass die Datenanalyse in der Paläontologie zum Beispiel für die stratigrafische Altersbestimmung von Gestein durchgeführt wurde. Doch da die Statistiken "Toolbox" für Paleontologen, Markt- und Meinungsforschende, Soziologen oder Quality Manager grundsätzlich gleich ist - bis auf wenige Spezialverfahren ist PAST auch für den Gebrauch in anderen Spezialdisziplinen geeignet.

Der methodische Funktionalitätsumfang der Anwendung umfasst T-Tests und F-Tests, die Korrelations-Koeffizienten nach Pearson, Spearman und Cendall, die (multivariate) Linearregression sowie Cluster- und Zeitreihenanalysen. Ich selbst habe schon oft mit der von Öyvind Hammers an der Uni Oslo entwickelter Lösung zusammengearbeitet und kann PAST nur jedem empfehlen, der eine kostenlose und trotzdem gute Lösung zu marktführenden Unternehmen wie SPSS oder SAS suchen.

Bei Anwendern, die bereits mit SPSS arbeiten, kann die Operation zunächst etwas Eingewöhnungszeit in Anspruch nehmen (z.B. werden die zu untersuchenden Spalten vor der Wahl der auszuwertenden Funktion im Daten-Fenster ausgewählt), aber man gewöhnt sich an die Zeit. Auch der einzig wirkliche Vorteil von PAST - die nur in englischer Sprache erhältliche Oberfläche - ist für den engagierten Studenten sogar vorteilhafter, da man auf diese Weise auch die englische Entsprechung von wichtigen statistischen Begriffen kennenlernt, die sowieso zum Lesen von internationalen Fachveröffentlichungen in weiteren Studien benötigt werden.

Kostenlos ist auch die PSPP-Software verfügbar, deren Namen aus gutem Grunde an SPSS erinnernd ist. Das Programm basiert in Funktionalität und "Look and Feel" ganz gezielt auf SPSS, so dass Anwender, die mit SPSS vertraut sind, keine Probleme bei der Umstellung haben. PSPP ist im Unterschied zu PAST plattformübergreifend (und läuft daher auch auf Linux-Systemen) und hat eine deutsche Oberfläche.

Allerdings müssen für PSPP einige Kürzungen gegenüber SPSS in Kauf genommen werden. Trotzdem ist PSPP die Mehrzahl der für die meisten Lehrveranstaltungen wichtigen SPSS-Funktionalitäten abgedeckt, ist in Erscheinungsbild und Benutzerfreundlichkeit sehr vergleichbar und auch mit den SPSS-Daten- und Syntaxdateien vereinbar - so können Sie die im SPSS-Praxisraum der Universität gestartete Datenauswertung mit PSPP ohne Probleme weiterführen.

Wer ein "SPSS for home" sucht, sollte sich daher die PSPP genauer anschauen. Seit einigen Jahren verkauft das Unternehmen das vom Norwegischen Sozialwissenschaftlichen Datendienst (NSD) in Norwegen konzipierte Programm für nur 45 EUR. Von SPSS unterscheidet sich die Software grundlegend (z.B. gibt es völlig separate Umfelder für die Datenerfassung und -analyse) und ist auf den ersten Blick alles andere als einfach zu bedienen.

Aber es hat - vergleichbar mit PsP - eine deutsche Oberfläche und eine wirklich sehr gute deutsche Anleitung, die das Training für neue Benutzer wesentlich vereinfacht. Zusätzlich zu den üblichen Statistikfunktionen gibt es in der Software auch noch die in PAST und PSP P fehlende Mapping-Funktion.

Clusteranalysen, die sowohl PAST als auch PSPP beherrscht, gehören leider nicht zum NSDstat-Portfolio. Ja, es gibt mehrere kostenlose und preiswerte Varianten zu SPSS, mit denen Sie je nach Studienfach und Themenwahl alle oder nahezu alle einschlägigen Vorgehensweisen einhalten. Prinzipiell sollte bei der Verwendung von beliebigen Programmen jedoch immer beachtet werden, dass die Einhaltung der Voraussetzungen für die Auswertung statistischer Daten in der Regel nicht vom Programm selbst überprüft wird.

SPSS, PAST, PSPP und GSDstat würden alle das rechnerische Mittel nicht nur für die Schulnote, sondern auch für die Telefonnummer falsch ausrechnen - auch wenn die Resultate völlig bedeutungslos sind. Daher ist und bleibt es bei der Verwendung von Statistiksoftware wichtig, dass die Anwender über die notwendigen methodischen Kenntnisse zur korrekten Beurteilung des zulässigen Analyseverfahrens verfügt.

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