Spa

Heilbad

mw-headline" id="Geografie">Geografie[Bearbeiten> | | | Quellcode editieren]> Thermen ist eine belgische Provinzstadt in der Wallonie Lüttich. Es befindet sich in den Ärdennen, 35 km von der Bundesgrenze zu Deutschland. Der Name der Gemeinde Spa leitet sich aus dem Oberbegriff Spa als Begriff für "Spa" ab. Kurort ist neben den Orten Éupen, Mo onschau und Malemedy einer der Eckpfeiler des Vennes.

Möglicherweise waren die Thermen seit der Römerzeit unter Plinius dem Ältesten oder im frühen Mittelalter während der Zeit des Hl. Remaclus (7. Jh.), dem Begründer der nahe gelegenen Klöster von St ablo und Marienbad, bekannt. Einem germanischen Begriff für "spucken, spucken" schreibt man den Begriff zu. Auf jeden Fall war es eine Wasserquelle, und dieser Familienname wurde an das Dorf weitergegeben, das sich hier ab dem 1.

Die konsequente bauliche Entwicklung zum Kurort fand im achtzehnten und neunzehnten Jh. statt. An vielen Orten, sowohl in der Nähe der Innenstadt als auch im Stadtzentrum, kommt dieses mit bedeutenden Heilwirkungen verbundene Brauchwasser vor. Jh. hat sich Spa zu einem Begegnungsort für die gekrönte Spitze und berühmte Persönlichkeit entwickelt, so dass es den Spitznamen Café de l'Europe erhielt.

In und um Spa herum sind die Thermalquellen und -häuser mit dem Titel Pouhons für Gäste geöffnet. Pierre-le-Grand, genannt nach Zar Peter dem Großen, der 1717 Spa besichtigte, mit Brunnensaal von 1880 und Garten; das Eisenwasser strömt aus einem fischförmigen Wasserhahn, der zu einem Meilenstein für die Fremdenverkehrswerbung der Hansestadt geworden ist; eine nach dem Prinzen von Condé genannte und erst im neunzehnten Jahrh....

Tonnelet, diese Feder war bereits im XVII Jh. bekannt; der Namen stammt von den kleinen Fässern, in denen das Mineralwasser früher gesammelt wurde; Sauvenière et de Groesbeek, die altbekannte Stadtquelle, die mit der Geschichte des Sandelabdrucks von Saint Rémaclus durch Fremdenverkehrswerbung verbunden ist.

Schon immer war es eine heilende Kraft für junge Ehepaare mit einem unerfüllten Wunsch nach Kindern; "Barisart", eine Kraft, die im neunzehnten Jh. unversehrt durch die Weiden drang. Dominiert wird die Band von vier Marmorplastiken, die den Ältesten Peter der Ältere, den Hl. Remaclus - insofern, als sie die heilenden Quellen bereits kennen -, die Musikallegorie und sich selbst darstellen.

Um 1900 gingen die gut situierten Badegäste, die so genannten Bobliner, noch immer im nun teils sanierten und umgestalteten Stadtzentrum spazieren. Die Baudenkmäler im Kurbadpark gedenken historischer Begebenheiten und prominenter Gäste, wie das Waffenstillstandsmonument von William Radcliffe, der 1925 zum Bürger von Spa gewählt wurde, und die Baudenkmäler des Schriftstellers Giacomo Meyerbeer, Jean d'Ardenne aus Spa und Marschall Ferdinand Foch.

Benannt ist der Berg nach zwei Hauptdarstellern von einem der von Jean-François Marmontel entworfenen Moraux-Konzerte, die von zwei echten Menschen aus der Hauptstadt Spa inspiriert worden sein sollen. Das historische Stadtbild konzentriert sich um den Place Royal und die umgebenden Bädergassen. Der ehemalige Kurort (Bains) am Place Royal wurde zwischen 1862 und 1868 im klassischen Baustil vom Flamen Tieleman Franciscus Suys erbaut.

Die Spielbank und der benachbarte Kursal von 1920 ersetzen ein 1917 abgebranntes Gebäude; dieses seinerseits ( "eröffnet 1908") war der Nachfolger der 1762 errichteten und mit einem Festsaal und Schauspielhaus ausgestatteten Spielbank, für die die Stadtverwaltung von Spa behauptete, es sei das weltweit erste Casino.

Aus dem Jahr 1885 datiert die St. Remakelkirche im rheinischen Neoromantizismus; ein älterer Bau ist dokumentiert. Das Mobiliar ist aus dem neunzehnten Jh., mit Ausnahme einer Renaissance-Statue des Hl. Remaclus (16. Jh.) aus dem Vorgängergebäude. Heute ist das Stadthaus, früher das Grand Hotell für Badegäste, aus dem Jahr 1762 (auch Louis-seize, Barthélémy Digneffe, der auch das erste Gebäude des Casinos entworfen hat).

In der Nachbargemeinde Françorchamps erstreckt sich die Strecke von Spa nach Françorchamps, die in den 1920er Jahren auf einer ca. 14 Kilometer lange Landstraße zwischen den Dörfern Françorchamps (Haarnadelkurve La Source), Weißrussland und Sv. In der Gemeinde Stvelot gibt es eine Rennbahn, hier ist auch das Pferderennmuseum untergebracht. Mitten in einer Parkanlage mit historischen, mehrere hundert Jahre alten Bäumen steht der 18-Loch-Platz, den Tom Simpson in den 1920er Jahren entworfen hat.

Die Royal Golf Club des Fagnes behauptet, einen der schoensten Golfplaetze Europas zu haben. Der Ort befindet sich an der Strecke Verviers-Spa-Géronstère mit Bahnstation. Spa ist über die A 27 bzw. die A 42 an das belgische Straßennetz angeschlossen. Das Regionalflugfeld Spa-Sauvernière ist bei allen deutschsprachigen Fallschirmsportlern wegen der freien Gesetzgebung in Belgien populär.

Mehr zum Thema