Skyros

Himmelskörper

Die griechische Insel Skyros (griechisch ?????

? (f. sg.), Aussprache: [?sk?ir?s]) ist eine griechische Insel in der Ägäis, die zu den nördlichen Sporaden gehört. Skyros entdecken: Ein magischer Ort an den Sporaden wird Sie in seine Geheimnisse einweihen. Erhalten Sie tolle Angebote, wenn Sie Ihr Hotel in Skyros, Griechenland, buchen.

mw-headline" id="Géographie">Géographie[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Die Skyros (griechisch ?????? (f. sg.), ausgesprochen: [?sk?ir?s]) ist eine in der Ägäis gelegene und zu den Nordsporaden gehörende gr. Isel. Die 25 Meilen westlich von Euböa gelegene Isola mit einer Gesamtfläche von 208 km ist die grösste dieses Archipels. Skyros gründet zugleich eine Gemeinschaft (?????) in der zentralgriechischen Gegend.

Vor allem im Westteil wird Skyros von vielen kleinen Insellandschaften umsäumt - nennenswert sind hier vor allem die beiden kleinen Skyros (Valaxa und Skyropoula). In den kleinen Buchten Notios Podies und Voreios Podies vor der Nordsee gibt es Lichttürme. Der Südteil der Isola ist bergig, unfruchtbar, steinig unbesiedelt, der Nordteil, in dem nahezu alle Insulaner wohnen, ist etwa gleich groß und zeichnet sich durch eine üppige Flora und große Aleppokiefernwälder aus[2].

Die höchstgelegene Stelle der Felseninsel ist der Kochylas mit 792 Metern über dem Meeresspiegel. Die Hauptstadt der kleinen Stadt, das Dörfchen Skyros mit seinen 657 Bewohnern, auch Chora oder Chora oder Chora oder Chor. Die Hafenstadt Linaria (griechisch ???????, 116 Einwohner). Die kleine Ortschaft Atsitsa (griechisch ???????, 13 Einwohner) im nordwestlichen Teil, wo sich ein esoterisches Zentrum Atsitsa Zentrum befindet.

Bei den Ortschaften Ächerounes (griechisch ?????, 65 Einwohner), Aspous (griechisch ?????, 107 Einwohner) Magazin (griechisch ???????) und Molos (griechisch ?????, 618 Einwohner) gibt es weitere Siedlungen, die jedoch nur eine Ansammlung von Ferienwohnungen und Gasthäusern sind. Bereits im Mittelsteinzeitalter ist eine Ansiedlung der Siedlung durch erste Keilfunde belegt.

In der Jungsteinzeit, aus der Überreste mehrerer Küstenstädte zu entnehmen sind, war Skyros nach zahlreichen Obsidianfunden offenbar eine Übergangsstation des obsidianen Handels von Milos bis zum nördlichen Ägäis. In den Legenden um Achilleus und Theseus ist Skyros vertreten: Theseus soll nach seiner Ausweisung aus Athen hier gewohnt und von den Lykomedern getötet worden sein.

In der Frühzeit war die ökonomische Relevanz der kleinen Inseln niedrig. Skyros wurde zunächst von Pelasianern und Karibikern, dann von Piraten-Dolopen besiedelt und um 475 v. Chr. von den Athenen unter Kimon unterworfen. Sie nahmen von dort aus die Knochen von Theseus ein. Himmelsbrot wurde in der Vergangenheit als ärmlich, steinern und fruchtlos angesehen, hatte aber wunderschönen farbigen Brekzienmarmor, der in Rom sehr beliebt war, Chrom-Eisenerz und eine bekannte Ziegenart.

Skyros war im Mittleren Alter eine "Piratenbeute" - deshalb ist die Hauptstadt auf dem Teil des Felsen gebaut, der in die Mitte der lnsel zeigt. Man konnte das Dörfchen also nicht vom Wasser aus betrachten. Während der Teilung des Ostblocks nach dem Vierten Weltkrieg ging die Siedlung 1207 zusammen mit Skathos und Skalpell an die venezianischen Adelsfamilien von Ghisi über. 1269 erhielt Michael VIII. den Titel des Königs der Venezianischen Republik.

Nikolaos Carcerio, der 1354 nach Skyros floh, erweiterte das Fort über der Tschora. Das Dorf Choa zählt zu den schoensten Doerfern der Aegaeis. In der Steilküste des Granitfels über dem Dorf thront bereits im vierten Jh. v. Chr. eine alte Akrylis. Neben vielen anderen Sehenswürdikeiten hat die Tschora auch ein Archäologiemuseum und das Privatmuseum der Faltaiten mit Ausstellungen der volkstümlichen Kunst, die sehenswert sind.

An Malaria starb der britische Poet Rupert Brooke (1887-1915) als Marine-Offizier auf einem Krankenhausschiff vor Skyros und ruhte sich im südlichen Teil der Bucht "Tris Boukes" zuletzt aus. Die Philhellene, deren Patriotengedichte in England bekannt sind, wurde 1931 auf einem der schoensten Plaetze der Isla ueber der Tschora mit einer Bronze-Statue des Bildhauers Michalis Tombros geehrt, die den unangezogenen Poeten wiedergibt und damit den Klerus verunsichert: Bei Gottesdiensten in der Nachbarkirche und an bedeutenden Religionsfeiertagen wird die Nacktheit daher verborgen.

Auf Skyros sind die antiken Trachten längst erwacht. Das traditionelle Kostüm (sowohl "Iéri" als auch der Mann im Allgemeinen) beinhaltet die charakteristischen Sandsohlen aus Skyros ("Trochadia"), deren Fußsohlen aus altem Auto- oder Motorradbereifung sind. Oftmals sind die Gebäude in der Chöre noch immer in traditioneller Weise entworfen und möbliert. Schon im Altertum war Skyros für seine vielen Marmorarten bekannt.

Im Altertum wurde der Kugelmarmor Skyreticum in den Varietäten Breccia di Settebasi (dunkelrote bis hellrote Brekzie ) und Breccia a siamesanto (violett bis braun) gewonnen. Bereits seit dem neunzehnten Jh. wird Skyros-Marmor gelegentlich als luxuriöser Baustoff eingesetzt, zum Beispiel im Woolworth Building in New York, im Paracio San Miguel in Buenos Aires und bei vielen Geldinstituten in London.

Skyros hat eine Schlüsselposition für das Militäreinsatz. Dort gibt es einen militärischen Flugplatz und einen Marinebasis. Es gibt mehrere weitläufige Militärsperrgebiete auf der ganzen Stadt. Die halbwilden Skyros-Pony sind nur auf der ganzen Welt zu haben. Seitdem es vom Verschwinden bedroht ist, läuft seit 2004 eine Aktion "Save the Skyros Pony".

Költz Wissenschaftliche Bücher, Königstein 1997, Landkarte 9. ? Wolfgang Günther: Skyros.

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