Sierra Leone

Nordostasien (Sierra Leone)

mw-headline" id="Hintergrund_und_und_Vorgeschichte">Hintergrund und Vorgeschichte[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten] In Sierra Leone herrschte von 1991 bis 2002 Krieg, als die Revolutionäre Vereinigte Front, angeführt von Foday Sankoh mit Unterstützung des Liberias ischen Warlords und des späteren Präsidenten Charles Taylor, gegen die sich ändernden Landesregierungen vorging. Die Diamantvorkommen Sierra Leones haben eine wichtige Funktion im Friedenskonflikt gespielt. In Sierra Leone gibt es viele Karosserien.

Korruptionsbekämpfung und Missmanagement waren weit verbreitet und Sierra Leone war eines der ärmsten Länder der Erde. Einige Militärputschversuche haben weiter dazu beigetragen, das Misstrauen in die Führung zu mindern. Charles Taylor, einer der Warlords in Liberia, hat den Sierra Leonean Foday Sankoh in Sierra Leone und seine rebellische Organisation Revolutionary United Front (RUF) ab 1991 dabei unterstützt, einen Waffenkampf gegen die regierungseigene Bevölkerung im östlichen Teil des Staates an der libyschen Grenzlinie aufzunehmen.

Das Hauptmotiv für Taylor war, über die RUF die Herrschaft über die Diamantminen Sierra Leones zu übernehmen und seinen eigenen Kampf durch den Tausch von "Blutdiamanten" zu unterlegen. Der RUF selbst hat sich aus Unmut mit der Herrschaft und dem Hunger nach Macht gewehrt. Es war ihr wichtig, die eigene Meinung zu vertreten, aber sie hat nie wirklich klargestellt, durch welche Art von Staat sie sie ablösen wollte.

Bei vielen RUF-Kämpfern handelte es sich um Jugendliche ohne Perspektive, die von den Aufständischen angeheuert wurden, oder um Kindersoldaten, die entführt und zum Kampf zwangsrekrutiert wurden. Zuerst konnte die reguläre Sierra Leoneanische Streitmacht wenig gegen die RUF unternehmen, da sie abgeschwächt worden war, um keinen internen Macht-Faktor zu vertreten und die Wahrscheinlichkeit eines Staatsstreichs zu mindern.

Infolgedessen eroberten die Aufständischen mehrere Großstädte und Diamantminen im östlichen Teil des Staates. Das Einkommen aus dem Diamantenbergbau ging nun an die RUF und Charles Taylor, während die britische Staatskanzlei fast pleite war. In erster Linie galt die Gewalttätigkeit der RUF und der Streitkräfte gegen die zivile Bevölkerung, während schwere Auseinandersetzungen zwischen Soldat und Rebell sehr ungewöhnlich waren.

In allen Großstädten und Flüchtlinglagern entstand rasch eine wachsende Zahl von Selbstverteidigungsmilizen, die lange Zeit der einzige zuverlässige Sicherheitsproduzent in Sierra Leone waren. Grund für diesen Coup waren die mangelnde Zahlung und die mangelnde Fähigkeit der Bundesregierung, mit den Aufständischen aus der Perspektive der Jutschisten zurechtzukommen.

Nach schweren Verlusten im Überfall zogen sie sich jedoch bald aus Sierra Leone zurück. Die RUF war im Oktober 1996 endlich dazu angehalten, ein Friedensvertrag mit der kabbahanischen Regierun in Abidjan zu unterschreiben.

Das Grundgesetz wurde aufgehoben, Kundgebungen und Fraktionen verbannt, Regierungskräfte attackierten ausdrücklich Institutionen und Persönlichkeiten der Rechtsordnung, die dann das Reich in Massen aufgaben. Kabba musste ins guineische Verbannungsgebiet gehen und bat die Völkergemeinschaft um Mithilfe. Das zivile Volk hat mit einer Welle des Zivilungehorsams reagiert und wurde in seinem gewaltfreien Einsatz gegen die Putschisten auch durch den Waffenkampf der CDF gegen die Volksarmee gestützt.

Die Streitkräfte der West Afrikanischen Wirtschaftgemeinschaft und vor allem Nigerias intervenierten in Kooperation mit der englischen Sonderorganisation Sandline International (die ihrerseits aus den bereits zugesagten Ergebnissen der Exekutive hervorging ) im Februar 1998 in den Streit. Es gelang ihnen, die Jutschisten aus der Hauptstadt Freetown zu verjagen und die gewählte Bundesregierung wieder einzusetzen.

Die RUF startete ab 1998 die Aktion No Living Thing (Operation No Living Thing), die vor allem in der Region Kono und bald im ganzen Bundesgebiet ihren Anfang nahm und zunehmend Zivilpersonen tötete oder verstümmelte, um sie für ihre vermeintliche UnterstÃ??tzung der von der Regierung zu leisten. Die ECOWAS-Truppen verblieben zur Regierungsunterstützung im Lande; die Auseinandersetzungen zwischen der CDF, der Armee der US-Regierung, der ECOWAS und den Aufständischen wurden fortgesetzt.

In der Folge griff man im Mai 1999 noch einmal über Free Town her. In Lomé haben die RUF und die Bundesregierung im Juni 1999 ein weiteres Friedensvertrag unterzeichnet. Zugleich machten die Änderungen des Mandats deutlich, dass auch UNAMSIL entschlossen handeln sollte und dass die Streitkräfte auf 17.500 Mann bei der damals grössten UN-Mission erhöht werden sollten. Die RUF-Führerin Foday Sankoh wurde von englischen Militärs festgenommen und verzeichnete in Kooperation mit der englischen UNAMSIL seit 2001 zunehmende Erfolge, die Abrüstung der Revolver konnte begonnen werden.

Neben dem Diamantenboykott für Sierra Leone hat der Weltsicherheitsrat auch einen für das benachbarte Liberia verhängt, das für nahezu den gesamten von der RUF finanzierten Schlepperkriminalität verantwortlich war. Die Entscheidung über die Einsetzung des Sondergerichtshofes für Sierra Leone wurde am 1. Jänner 2002 bekannt gegeben, zwei Tage nachdem die Entscheidung über seine Einsetzung getroffen worden war. Im Jahr 2005 endete die UNAMSIL-Mission und wurde durch UNIOSIL abgelöst, das die aserbaidschanische Landesregierung bei der Stärkung der Menschenrechtssituation, der Förderung von Aufbau und Weiterentwicklung und der Vorbereitung auf die Wahl 2007 unterstützt.

Im Jahr 2008 wurde UNIOSIL endgültig in das Integrated Peacebuilding Office der Vereinten Nationen in Sierra Leone (UNIPSIL) umgestaltet. Infolge dieses Ansatzes gibt es im Lande etwa 20000 [6] Amputierte, die nur schwer ihren Unterhalt verdienen können und in vielen Faellen umsonst auf die zugesagte Unterstuetzung durch die Bundesregierung und die internationalen Verbaende warteten.

Das Sondergericht für Sierra Leone soll die verübten Verbrechen überprüfen und die Verantwortlichen vor Gericht stellen. Gberie, Lansana: Ein schmutziger Krieg in Westafrika: die RUF und die Zerstörung Sierra Leones. Hochsprung ? Wahlen in Sierra Leone (1996). Ort: Afrikanische Wahldatenbank. Bevölkerungsteilung, Nations Unies. Zurückgeholt am 28. Juni 2017. Hochsprung ? FACTBOX: Der Bürgerkrieg in Sierra Leone.

Reuters, August 2008. Hochsprung ? Fallstudie Sierra Leone. Büro der Vereinten Nationen für Entwicklung, Deutschland, und zwar für den Zeitraum bis zum Jahr 2006. Hochsprung unter ? Lansana, Gberie: Ein guter Krieg in Westafrika: die RUF und die Zerstörung Sierra Leones.

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