Romania

Rumänien

mw-headline" id="Siehe_auch">Siehe auch[Quellcode editieren]> Nachfolgend nannte sich das östliche Römische Reich ("Byzanz") Rumänien (lat.; Griechisch ???

????), die Reichsbürger bezeichneten sich selbst als ??????? (Rhomaioi) und nicht als Byzantiner, der Imperator erhielt den Namen ???????? (???) ??????? (Basileus (ton) rhomajon, römischer Herrscher) längstens aus dem neunten Jhdt. Nach dem Fall des Römischen Reiches wurde diese Bezeichnung auch für die Gebiete der Balkan-Halbinsel verwendet, die nach wie vor unter der westlichen Regierung standen:

Von den Königen von Neapel wurden die Güter (oder Titel) im Osten der Adria Rumänien genannt, einige Angehörige der herrschenden Familie aus dem Hause Anjou führten den Namen eines rumänischen Gewaltherrschers (z.B. Philipp I. von Taranto von 1306), was Epirus, Atolia, Acarnania und die Wlachia - das Ansiedlungsgebiet der Vlachs (Aromani) besonders in Mittelgriechenland mit der Hauptstadt Metsovo - bedeutete.

In der Sprachwissenschaft wird der Ausdruck heute verwendet, um die Bereiche Europas zu beschreiben, in denen sich die romanische Sprachwissenschaft aus dem Latino entwickelte: vgl. Rumänien (Linguistik).

mw-headline" id="Geographische_Einordnung">Geographische Einordnung="mw-editsection-bracket">[="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php?title=Rumänien_(Linguistik))&veaction=edit&section Geografische Klassifikation">BearbeitenQuelltext bearbeiten]>

In der Linguistik bezieht sich Rumänien auf die Bereiche, in denen Romanisch spricht. Man nennt sie Romane. Zu Rumänien zählen in Europa, Portugal, die Stadt des Vatikans, Andorra, Monaco, San Marino, der Großteil von Italien, Spanien, Frankreich, Rumänien und Moldawien sowie große Bereiche von Belgien und der Schweiz. In Lateinamerika, von Mexiko im nördlichen Teil bis Feuerland im südlichen Teil, leben die meisten romanischen Sprache.

Auf dem afrikanischen Kontinent, in den früheren französischsprachigen, belgischsprachigen, portugiesischen, spanischsprachigen und italienischsprachigen Ländern, sind die Landessprachen der kolonialen Meister oft noch offizielle Landessprachen der multiethnischen Volkswirtschaft. Rumänien nova: jene Sprachräume, die nie römischer Natur waren, sondern später von römischen Ländern besiedelt oder romantisiert wurden - z.B. Lateinamerika und Französisch-Kanada. Alt-Rumänien oder Rumänien continua: jene Sprachräume (hauptsächlich im geografischen Europa), in denen sich nach einer Romanisierungsphase endlich Romanisch aus dem vulgären Latein bildete und noch heute wird.

Rumänien continua: jene Sprachräume, die die römische bzw. römische Landessprache seit der Altertumsgeschichte ununterbrochen erhalten haben, ohne große Unterbrechungen in den einzelnen Landessprachen und mit weniger Abweichungen vom Latein. Rumänien discontinua: jene Sprachräume, in denen die poströmischen Umgangssprachen die entsprechende Sprachentwicklung maßgeblich und dauerhaft geprägt haben. Das ist der Falle des Franzosen (durch Kontakte mit dem Germanen, insbesondere dem Franken in der Galloromanie) und des Rumänen (durch Kontakte mit den Slawensprachen).

Laut Matteo Bartolis kann Rumänien in vier topographische Kategorien eingeteilt werden (Iberia, Gallia, Italia und Dacia). Die Walther von Wartburg teilte den romanischsprachigen Raum in Ost- und Westrumänien auf. Seine Untergliederung identifizierte er vor allem in die prärömischen Landessprachen (z.B. Keltisch) und bestimmte gleichzeitig auftretende Klangphänomene.

Der umgangssprachliche Begriff "Rumänien" ersetzte ab dem dritten Jh. den Begriff "Imperium Romanum", denn seit Caracalla hatten alle frei lebenden Einwohner des Kaiserreiches die Römer-Staatsbürgerschaft und so gab es nur noch "Römer". Seitdem fühlten sich alle Subjekte des Kaiserreichs, sofern sie nicht, z.B. aus religösen Erwägungen, als Römer, wodurch die Lateiner nicht die griechisch sprechenden Staatsbürger der östlichen Hälfte des Kaiserreichs benannten, die sich (bis ins neunzehnte Jh., zum Teil bis heute) Römer (Rhomäer) nennen, sondern sich nach wie vor Griechisch nennen.

Geschichtlich wird das Römische Reich der Kreuzfahrer 1204-1260 auf dem Territorium des östlichen römischen (byzantinischen) Reichs auch Rumänien genannt, da "Rumänien" in seiner Griechischform auch die Eigenbezeichnung des östlichen römischen Reichs war, die die Kreuzritter in einer lateinisch-westlichen Kirchenform fortführen wollten.

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