Paros

Die Paros

Im Zentrum der Kykladen liegt die griechische Insel Paros (?????

). Auf der griechischen Insel Paros gibt es Highlights für jedermann: Strände, Kultur und Sehenswürdigkeiten bilden eine bunte Mischung für einen aufregenden Urlaub. Paros entdecken: Im Herzen der Ägäis in den Kykladen erwartet Sie eine Luxusdestination, die Sie in den Sommer begleitet.

mw-headline" id="Geographie

Das 196.755 km²[2] große Eiland zählt zur Gruppe der Zykladen und befindet sich im Westen von Neapel. Direkt südöstlich von Paros befindet sich die unbewohnte Andiparos. Paros ist zusammen mit den vielen kleinen Inseln, die überwiegend im Südwesten im Norden liegen, eine Kommune (griechisch: ?????, Dimos) in der Präfektur der Kykladen. Im Zentrum der Halbinsel befinden sich zwei Hauptgipfel: der 771 m[3] große Profitis Ilias (der antike Marpez, aber auf den Landkarten meistens Aggii Pantes), auf dessen nördlicher Seite sich unweit des Agios Minas Kloster der kostbare Marmor ablagerte, und im Süden davon der etwas tiefere Strumboulas.

Nach der Gründung Griechenlands 1835 wurde die gleichnamige Stadt zunächst in die vier Pfarreien Paros, Naoussa, Yria und Marpissa aufgeteilt. Nach mehreren territorialen Korrekturen in den Folgejahren wurden alle Kommunen 1912 zu ländlichen Kommunen degradiert und Yria nach seinem Sitz Lefkes benannt. Der Landkreis Paros wurde 1986 als Kommune anerkannt.

Als Ergebnis der Territorialreform im Rahmen des Programms Kapodistrias im Jahr 1997 wurden die Kommunen der Inseln zur Stadt Paros zusammengelegt. Bislang sind die alten Kommunen als Bezirke beibehalten. In Saliagos, einer kleinen, unbesiedelten kleinen Stadt zwischen Paros und Aniparos, wurde eine der ersten Siedlungen der Zykladen aus der Neusteinzeit wiedergefunden. Die ersten Spuren der Besiedlung auf Paros selbst gehen auf die Bronzenzeit zurück.

Heute befindet es sich in der alten Stadt Parikia und ist so weit ausgebaut, dass bisher nur ein Abschnitt von 14 x 19 Metern erkundet werden konnte. Der Sage nach wurde die Halbinsel ab etwa 1100 v. Chr. von Ionern besiedelt. In der Zeit des Ionenaufstandes befanden sich die Bewohner von Paros unter der Herrschaft der Naxianer, wurden dann wieder unabhängig und wehrten sich 489 v. Chr. erfolgreich gegen die Miltiaden.

Nach den Persischen Kriegen mussten die Parianer jedoch die Vorherrschaft Athens erkennen und Paros war eine der wichtigsten Plattformen der Attika-Allianz, deren Bewohner mit dreißig Talenten den größten Respekt zollten. Nachdem Alexander der Große, kam die lnsel unter Ägyptische Regierung, dann wieder nach Athen und schliesslich zu den Römern. Paros war im vierten Jh. n. Chr. eine Diözese unter der Gerichtsbarkeit des Metropolitans von Rhodos.

Jh. wurde die lnsel vor allem durch die Überfälle der sarazenischen Bevölkerung in der Ägäis immer öfter verlassen. Damals wohnte die aus Lesbos verschleppte Theoktistin auf der gleichnamigen kleinen Stadt. Seine Nachfolgerin, Giovanni ll, besetzt Paros und versucht, es vom Fürstentum zu trennen, aber nach einigen Jahren des Streits mit Maria Sanudo, einer Tochtergesellschaft des Herzoges von Naxos, mußte die lnsel im Auftrag von Venedig verlassen.

Paros kam daraufhin als Aussteuer ins Hause Sommariva. Wieder griff der Osmane Sultan Bajezid II. die Stadt an. Im Jahre 1518 fällt Paros an die kinderlose Schwestern von Krusino II. und 1520 tritt sie ihren eigenen Tochter Nicolo II. aus dem Hause Venedig ab.

Als Nicolo 1531 stirbt, ohne einen Erben zu verlassen, geht Paros an seinen Schwäger Bernardo Sagredo über, der ihn erst nach jahrelangen Auseinandersetzungen in Venedig erhält. Nur ein Jahr später, 1537, musste sich Sagendo nach kurzem Widerstand den Streitkräften des tuerkischen Ad-Din Barbarossa erwehren.

Man plünderte die Inseln auf brutale Weise, die Bewohner wurden entweder in die Knechtschaft verschleppt oder in den Rest des türkischen Imperiums übersiedelt. Die neuen Machthaber ließen jedoch bald die neue Besiedlung der Inseln zu und gewährten ihnen auch das Privileg, die Kirche zu renovieren und neue Abteien zu errichten, wie zum Beispiel das Christou -Dasous-Kloster im Süden von Parikia.

Nach und nach verloren die osmanischen Besatzer die Herrschaft über die Inseln; sie wurden zu einem Versteck für diverse Entdecker und für einen kurzen Zeitraum zur Einsatzbasis von Seeräubern. Die Ottomanen wurden am 9. Juni 1651 auf hoher See unter Lazzaro Mocenigo von den Venedigern besiegt. Im russisch-türkischen Krieg von 1770 bis 1774 wurde die lnsel von russischer Seite eingenommen.

Das Inselvolk nahm eine aktive Rolle im Kampf um die Freiheit ein und kam schließlich 1830 nach Griechenland. Der bekannte Grieche Manto Mavrogenous kam von der lnsel. Auf Parikia, der Hauptstadt der Inseln, steht eine der schoensten Gotteshaeuser von Griechenland, die sogenannte Panoramakirche mit hundert Toren (Panagia Ekatontapyliani). Im Komplex der Kirche gibt es kleine Kapelle, die den beiden Heiligtümern Ko?mas und Damianos und dem lokalen Inselheiligen, dem Hl.

Bereits in der Antike war die lnsel bekannt für ihren weissen Mamor. Mehrere Skulpturen, die entweder auf der ganzen Welt lebten oder von hier kommen sollen, darunter Skopas, einer der wichtigsten Repräsentanten der Spätantike und der Jünger der bekannten Phidiaden, sind in der Literatur belegt. Zwischen 1898 und 1900 führte der Archäologe Otto Rubensohn Forschungen auf der lnsel durch.

Unter anderem hat er die Reste der Schreine von Apollo, die im Südwesten von Parikia liegen, ausgegraben. Es gibt viele Kloster auf der ganzen Welt, die meistens kleine Familiengründungen waren. Zu den berühmtesten gehören Longovardia bei Naoussa, das 1638 errichtet wurde, und das Kloster von Christou Dasous, das 1792 von der Schönstattfamilie Mavrogenous im Südwesten der Hauptstadt der Stadt Parikia erbaut wurde.

Nahe Marpissa, in der NÃ??he des Agios Antonios Kloster, das heute nicht mehr bewohnt ist, erhebt sich die Ruine einer einstigen venetischen Burg, wo im Herbst 1537 ein junger Edelmann italienischen Ursprungs, Cecilia Venieri, in die HÃ?nde des tÃ?rkischen Siegers Barbarossa geriet. Hans-Joachim Kaletsch: Paros.

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