Malariagebiete Thailand

Seuchengebiete Thailand

Malaria ist in Thailand sehr verbreitet. Hier gibt es einige Malariagebiete mit hohem Risiko. In welchen Malariagebieten gibt es in Thailand eine Prophylaxe und wie kann man diese verhindern?

Gesundheitsprophylaxe und Risikominderung in Thailand

Anopheles ist eine infektiöse Parasitenkrankheit, die durch den Biss der Moskitospezies Anopheles auftritt. Diese fünf Krankheitserreger produzieren unterschiedliche Krankheitsbilder - aber alle haben ein gemeinsames Symptom: äußerst starkes hohes hohes Fieber. Dabei werden die Krankheitserreger der Einzeller ( "Plasmodien") in fünf verschiedene Erreger untergliedert: Sie können zu unterschiedlichsten Malariaformen führen:

Als gefährlichster Malaria-Erreger gelten sogenannte Falciparums - es kommt zu der risikoreichsten tropischen Erkrankung der Erde, der sogenannten Tropenfieber. Bei nicht rechtzeitiger Erkennung (innerhalb von ein bis zwei Tagen) und korrekter Behandlung kann es zum Tod kommen. Bei den Erregern Plasma oval und Plasma oval kommt es zu der etwas schwächeren Variante des Virus und bei dem Krankheitserreger Plasma oval zu dieser.

In den meisten FÃ?llen verlaufen beide Varianten gutartig. Der Inkubationszeitraum für Malaria ist schwierig zu quantifizieren, da die unterschiedlichen Krankheitserreger berücksichtigt werden müssen und die Fragestellung, ob die Malaria-Prophylaxe bereits im Voraus durchgeführt wurde. Das Malaria-Virus wird vor allem in der Dämmerung und in den Abendsstunden von der Frau, der Anaphor-Mücke, verbreitet.

Der Mückenstich bewirkt, dass die Malaria-Erreger über die Blutbahn zu den Blutgefäßen gelangen, wo sie unmittelbar die Blutzellen angreifen. Indem die Blutzellen zerstört werden, kann die Erkrankung endlich aufbrechen. Die Infektion von Mensch zu Mensch ist nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen möglich: z.B. bei Blutkontakten oder von der Frau zum Unkind.

Etwa 40% der Erdbevölkerung lebt in den Tropen - über 90% der Fälle kommen im Tropen-Afrika vor. In vielen Großstädten und Fremdenverkehrszentren ist die Krankheit fast ausgerottet. Laut WHO-Schätzung kommen pro Jahr zwischen 300 und 500 Mio. Malariaerkrankungen vor, von denen 1,2 bis 1,7 Mio. tödliche Folgen haben.

In der Regel handelt es sich dabei um den Fall, dass der Patient an Malaria tropea leidet. Wenn sich die Malaria-Erreger in den Blutzellen vollständig gebildet haben, platzen die Blutzellen und setzen die Krankheitserreger frei. Es bildet sich ein maligner Kreislauf, in dem immer mehr Blutzellen dem Krankheitserreger zum Opfer fielen und der Organismus mit gewalttätigen Fieberattacken auftritt.

WÃ?hrend bei den Malariamedikamenten nur etwa 3% der Blutzellen infiziert sind, gibt es bei der Malariatherapie keine Grenzen - solange der Körper beteiligt ist. Zu den Symptomen der Tropenkrankheit gehören die folgenden: Im Verdachtsfall ist sofortiges Handeln erforderlich - das Todesrisiko nimmt mit jedem Tag zu, an dem die Erkrankung nicht therapiert wird.

Im Falle von Malaria tertiana kommt es alle 48 Stunden zu starkem Fieber von bis zu 40 C, einhergehend mit Frösteln und Schwitzen, teilweise einhergehend mit Diarrhöe und Brechreiz. Das M. quartana weist die gleichen Beschwerden auf, aber die Fieberepisoden werden hier von den Schüttelfrostern ausgelöst und finden im 72-Stunden-Zyklus statt. Bei rechtzeitiger Erkennung können alle drei Malariaformen mit Medikamenten therapiert werden.

Im Falle von Tropenfieber muss die Therapie immer auf der intensivmedizinischen Station durchgeführt werden, während bei Krankheiten mit M. tert. und M. quartiana auch eine stationäre Therapie möglich ist. Je nach Verlauf der Krankheit wird eine Mischung aus verschiedenen Medikamenten (z.B. Atovaquon mit Proguanil) eingesetzt, um die Erreger in der Tropenkrankheit zu vernichten, während bei den beiden anderen Formen der Krankheit Chloroquin eingesetzt wird.

Bis vor einigen Jahren empfahlen Tropenmediziner und Tropenorganisationen unbedingt eine Chemprophylaxe, bevor sie in ein Malaria-Risikogebiet reisen. Die Krankheitserreger selbst sollten durch die Medikamenteneinnahme nicht befallen werden, aber die Beschwerden sollten so lange bekämpft werden, bis die Krankheitserreger von selbst aussterben. Viele Krankheitserreger haben eine Resistenz gegen die Arzneimittel und machen die Vorbeugung nahezu absurd - zumal die Arzneimittel oft nicht unbedeutende Begleiterscheinungen haben.

Eine Chemoprophylaxe wird heute nur noch dann empfohlen, wenn der Betroffene in ein medizinisch schlecht versorgtes Land mit nachweislich hoher Malariagefahr einreist. Die Expositionsvorsorge ist eine weitere Methode, um sich vor Malaria-Infektionen zu bewahren. Ein Tag ohne den Einsatz von Repellents kann beispielsweise ausreichen, um sich mit der Krankheit zu infizieren.

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