Lonely Planet Malaysia

Einsamer Planet Malaysia

Werbung für Lonely Planet Malaysia, Singapur und Brunei. Einsamer Planet Welternährung Ich hatte fast 4 Dollars plus Porto über eBooks gezahlt. de für das Booklet ist der "Listenpreis" 14,99 Dollars, was ich für ein Booklet dieses Formates etwas überzogen empfinde (288 S., kleiner als ein normaler Paperback). Die 288 S.

enthalten viele Bilder von Essen (ich denke, es ist gut), einige ganzflächige Farbaufnahmen der Gegend und der Menschen, die ich für unnötig halte, und das Werk ist in Vollfarbe abgedruckt, mit Farbbalken auf der Seite und oben zur leichteren Einordnung.

In den Kapiteln: (neben einer Bibliographie, einem Verzeichnis und einem Verzeichnis der 17 über das ganze Werk verteilten Rezepturen ) sind die einzelnen Abschnitte zwar nicht so prägnant auseinandergehalten, wie es die Überschriften vermuten lassen, aber die Motive verschmelzen und überlappen sich oft. Mit einigen Angaben stellt man sich sogar die Frage, ob die Verfasser ihre Leserschaft für dumm hielten - Indizien für Diabetiker zum Beispiel, dass die asiatischen Süßspeisen zuckerhaltig sind und daher vielleicht untauglich, halte ich für zwecklos - die Aussage, dass die meisten Speisen in Malaysia gesundheitsschädlich sind, weil in Schmalz gebraten in einem moslemischen Staat regelrecht abwegig ist.

Abgesehen von dem Lexikon, in dem die wichtigen Lebensmittelbegriffe in Mandarin, Bahasa Melayu und dem Englischen Seite an Seite aufgeführt sind, kann das Werk also weniger als Referenzwerk auf der Straße gesehen werden - was dem Taschenformat entsprechen würde - sondern eher als Lesestoff, den man vor dem Feiertag genießen kann. Nur die erfolgreichen Überblickskarten unter "Regional Variations" - die wenigstens für Singapur, Melaka, Kuala Lumpur und George Town in etwa zeigen, wo man einige der einheimischen Besonderheiten der Region findet - wären auf dem Weg nutzbringend.

Es gibt nicht viel zu beklagen im Inhalt des Food Guides - ich hätte andere Prioritäten nach meinem Besuch in der Gegend festgelegt, aber das ist wirklich eine Frage des Geschmacks. Der Lonely Planet Food Führer zeigt einen umfassenden Einblick in die malaysische Gastronomie und die unbekannten und unbekannten Speisen.

Unglücklicherweise ist das Werk jedoch sehr schwer zu verstehen, nicht nur, weil die Gliederung sehr verwirrend ist, sondern auch, weil Inserts, Textbausteine, spezielle Informationsteile die Verbindungen immer wieder "auflockern" - also durchbrechen. Damit man alle Infos bekommt, die das Heft für eine Malaysia- und Singapur-Reise bietet, sollte man es am besten mehrfach im Voraus durchlesen.

Auch wenn wir es auf dem Weg kaum gebraucht und gut gepackt transportieren, kann ich das Heft nur noch wegschmeißen, weil es komplett zerfetzt ist. Guter Speiseführer, vor allem über die Gegend, ist nicht leicht zu haben. Ich möchte die hier gesammelten Informationen - besser geordnet - in einem gebundenen Umschlag über die Gastronomie der Gegend.

Alles in allem: ein sehr lehrreiches Werk, aber man sollte es vor der Fahrt noch einmal durchlesen und dann die wesentlichen Bestandteile wie falls nötig das Wortschatz und die Übersichtskarte kopieren. Der " große Bruder ", der Lonely Planet, hat noch weitere Tips zum Essen: Malaysia, Singapur & Brunei, im Klartext, und man zieht es trotzdem mit.... aber diese Broschüre ist hier viel zu schlecht aufbereitet, um sie als Quelle für Informationen ins Verkaufsregal zu bringen.

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