Kuchengarten

Tortengarten

Der Kuchengarten war der Name zweier Restaurants in den östlichen Vororten Leipzigs und auf der rechten Seite des berühmten und bekannten "Kuchengartens" jenseits von Reudnitz und Leipzig. php?title=Cake Garden&veaction=edit&section=1" title="Abschnitt editieren: Grosser Tortengarten">EditQuellcode bearbeiten]>

Zwei Restaurants in den Ostvororten Leipzigs hießen so. Das erste der beiden Restaurants hieß nach der Öffnung des zweiten Restaurants Big Cake Garden und das zweite Small Cake Garden. Die Tortengärten, in denen auch der kleine Goethes zu Besuch war, waren über einhundert Jahre lang ein bekannter Kaffee-Garten und auch ein bekannter Gartenbereich, der aus einem Gemüsegarten erwachsen war.

Das Restaurant, zunächst nur unter dem Namen Küchengarten bekannt, lag in Reudnitz, einem Ort etwa 1,5 Km von Leipzig entfernt. Die Gegend im Osten von Leipzig wurde auch als die sogenannten Kohl-Gärten bezeichnet, weil sie Leipzig mit Gemüsenversorgt hat. Nach Reudnitz kam man vom alten Leipzig durch das hintere Teil ( "Hintertor") (auch als schönes Schloss bezeichnet ) am Ende der hinteren Gasse (heute Schützenstraße).

Über die Milk Island, die auch ein Ausflugsrestaurant ist, erreicht man Reudnitz. Anfänglich war der später entstandene Tortengarten kein Ort des Vergnügens, sondern wie der Kohlgarten (erstmals 1492 als Kohlgarten dokumentiert[2]) in der Rietzschke-Aue, ein Gemüsegarten vor allem für den Obstbau (Kirschen, Zwetschgen, Beeren). So auch, als sich der Tortengarten zu einem beliebten Ausflugsziel der Leipzigern ausweitete.

Im Jahre 1763 übernahm die Frau des Schreinermeisters Samuel Händel (auch Hendel) den seit 1755 existierenden Kaffeeplan. Auch das Kuchensortiment mit Obst aus dem eigenen Anbau wurde hervorgehoben und erfreut sich großer Beliebtheit. Die Tortengärten wurden angelegt. Händels Töchterchen Dorothea heiratete 1822 den Gewandhausmusiker Carl Traugott Queisser, der um 1840 zum Besitzer des Tortengartens ernannt wurde.

Die schweren Schäden während des Zweiten Weltkrieges durch die Bombenangriffe auf das Grafikquartier und die nachfolgenden Gebäude im jetzigen Crossstraßenviertel hinterließen nichts vom alten Standort des Kuchengartens. Nur noch die Kuchengartenstrasse kennzeichnet etwa die Hälfte des früheren Gartens. Wenn Johann Wolfgang Goethe - damals noch ohne "von" in seinem Name - von 1765 bis 1768 in Leipzig studierte, führte ihn sein Weg oft in den Reudnitzer Kirchgarten.

Deshalb, wie Goethe sagt, "habe ich diese Worte der Kraft und Macht in einer lustigen Stunden zu einer Hymne an den Tortenbäcker Hermann W. K. Hendel zusammengetragen". Sie backen, was Gaul le und Brite eifrig wünschen, mit kreativem Geschick und originellen Torten. Im Jahre 1828 wurde in Anger in der Breite der Breite der Breitenstrasse 2 gegenüber der Kreuzung der Wurznestraße (?Karte.3378912. 40658) der Kleine Tortengarten eröffnet, der von Beginn an das Akronym hatte.

Der Kleine Tortengarten ist ebenfalls weg. Eine Wanderung im Tortengarten. Ort: Gertraude Liechtenberger (Hrsg.): Spazierwege bei Leipzig. F. A. Brockhaus, Leipzig, 1990, ISBN 3-325-00273-0, S. 75 ff. Elisabeth Altmann: Goethe und der Tortengarten in Reudnitz. Ort: Leipzig East, No. 2, Verlag des Wissenschaftszentrums, Leipzig 1994, ISBN 3-930433-00-1, p. 24 ff.

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