Kuba

Cuba

Cuba (Spanisch: Kuba) ist ein Inselstaat in der Karibik. Bei einer Reise nach Kuba können Sie den Geist der Vergangenheit spüren: Havanna, das Viñales-Tal, Trinidad und vieles mehr. Immer wieder Kuba. Robaina musste am Ende seines Programmes nach Kuba zurückkehren, eine Verlaengerung um zwei Monaten war nicht moeglich. Wahrscheinlich noch nie und danach hatte mich jemand abgeputzt und so am Handy gefaltet, und ich war so glücklich, dass der Mann a) ein paar hundert Kilometern weit weg war und b) ich nicht in Kuba war.

Ich erinnere mich auch an Gespräche über die sinkende Lebensqualität der Kubaner in den 2000er Jahren mehr als eindringlich. Nur nach Jahren, in denen die Nichtraucher zunehmend auf alternative Produkte aus anderen Staaten zurückgriffen - von Kubanern im Exil kreierte und qualitativ ansprechende Brands - gaben sie nach und versuchten, den entstandenen Verlust auszugleichen.

In der Ostküste "Workers Paradise with Palms" lese ich viel über Kuba. Fiktion von Leonardo Padura und Ze Valdés und die "Dirty Havana Trilogie" von Pedro Juan Gutiérrez sowie die Werke von Guillermo Cabrera INFANT, einem früheren cubanischen Kulturfunktionsbeamten, der später zu einem der lautesten Kritikern von Castro im In- und Ausland avancierte, beschrieben in seinen Werken wie "Three Sorrowful Tigers" und vor allem "Mea Cuba" das kubanische Kommunismusleben unerbittlich.

Kuba war für Cabrera INFANT zu einem "einzigen Verlies" geworden. Es ist kein Zufall, dass Kuba dank dieser "Qualität" in der ostdeutschen Region als eine Form von "Arbeiterparadies mit Palmen" galt. Jetzt habe ich wieder einmal ein Werk über Kuba vorgelesen. Es wurde von Klaus Leciejewski verfasst, der den Axis-Lesern durch seine Reportagen über die Insulaner bekannt sein sollte.

Leciejewski hat an Universitäten in Deutschland Wirtschaftswissenschaften unterrichtet, war Managementberater und ist Verfasser mehrerer Fachbücher. Er hat über Kuba in der "Welt", der "FAZ" und der "Neuen Züricher Zeitung" veröffentlicht. "Die Überschrift des Buches lautet: "111 GrÜnde, Kuba zu lieben". Die Art und Weise, wie ich mit den "100 (99, 111, 111) Gründen" umgehe, hat in den vergangenen Jahren eine übertriebene Popularität für meine Bedingungen in der Verlagsbranche erlangt.

Die Schuld dafür sollte nicht dem Schriftsteller Klaus Leciejewski gegeben werden; das Inverkehrbringen ist für Buchtitel zuständig und nicht für den Schriftsteller. Das Verlagshaus, das 111 Begründungen veröffentlicht hat, hat eine Serie mit diesem Thema, so dass Sie dort auch 111 Begründungen für Schwäbische, Japanische, die ganze Weltöffentlichkeit und auch das Revier vorfinden.

Ich habe Klaus Leciejewskis Werk auf fast einem Platz mit großer Freude nachgelesen. Möglich macht dies vor allem eines: Die in zwölf Themenschwerpunkte wie "Sonne und Meer", "Kunst und Musik", "Geheimnisse und Kuriositäten" oder "Rum und Tabak" gegliederten Subkapitel - die aktuellen 111 Begründungen - sind getrennt von den anderen lesbar.

So können Sie entweder aus der Rubrik ein interessantes Chapter aus dem Inhalt wählen und dann dort mit dem Stöbern anfangen, oder Sie können das Book an jeder Position zwischen den 360 pages öffnen und in der Mitte stehen. In jedem Abschnitt wird eine eigene Lebenswelt beschrieben.

Und wenn Klaus Leciejewski über die freie Wildbahn spricht, über das trotz aller Ruhe in der Karibik sehr unruhige Klima oder über Gebiete, die so atemberaubend sind, weil man sie kaum mit anderen Urlaubern vergleichen muss, dann spricht er über Kuba, aber mit einem anderen Kuba als in den Abschnitten über die wirtschaftliche Lage Kubas,

von der widersprüchlichen kubanischen Denkweise oder von der "weltbesten" kreolischen Kochkunst, obwohl Kühlräume in Kuba lebensbedrohlich sind, obwohl Fidel ein Hummerrezept hat, und weil es ein wunderschönes razistisches Essen (auch von mir geschätzt) namens Moos y Cristianos gibt. In Kuba gibt es auch den Politikwitz; kein Wunder, dass er in der Diktatur ein notwendiger Ausweg ist, um der täglichen Belästigung durch eine kleine Gegenwehr entgegenzuwirken (es sei denn, man macht den witzigen Scherz den Falschmenschen vor).

"Auf Kuba können Menschen reden, Straßenräuber stehlen, prächtige Ferkel werden aufgezogen, deren Gemetzel niemand beleidigt, Mädchen können grössere Männchen sein als die Zicklein.... Ich weiß viel aus und über Kuba auf die gleiche oder ähnliche Weise, aber nie so vertraut und alltagstauglich wie Klaus Leciejewski.

Die 111 Liebesgründe für Kuba sind kein Reiseleiter; das Werk beinhaltet weder eine Landkarte noch einen Inhaltsverzeichnis noch die in den Reiseleitern unumgänglichen Praxistipps, wann die Hütte zu öffnen ist und wann die Häuser schließen. Die 111 Liebesgründe für Kuba sind im besten Sinn des Wortes ein Lektürebuch, das auch praxisnahe Hinweise und Informationen über die kubanische Vergangenheit und weiteretwicklung gibt.

"Es ist am besten, Varadero zuerst zu besuchen", meint Klaus Leciejewski. Du wirst es in diesem kurzweiligen und lehrreichen Werk nachlesen. Es gibt 111 gute Argumente, Kuba zu mögen. Für das Handbuch klicken Sie hier.

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