Korallenriff Tauchen

Tauchen am Korallenriff

Die Hobbytaucher gehen weltweit unter, um durch die Korallenwelt zu schweben. Eintauchen mit der Project AWARE Foundation zum Schutz von Korallenriffen. Als ob wir in langsamer Bewegung auf einem weißen Korallenstrand auftauchen.

Lediglich unsere Häupter blicken aus dem Ozean, das warme und klare Nass. Schau nach unten. Und dann gibt Scheinem, der Dive Instructor auf den Molukken, das Signal.

Von der Auftriebskorrektur tritt die Abluft aus, die uns gerade an der Wasseroberfläche gehalten hat. Das Köpfchen geht unter die Wasseroberfläche. Nach unten schwimmend, ein Meter, zwei, drei, vier Jahre. Alle, die nicht in die Meeresunterwelt hinabsteigen wollen. Herzlich Wilkommen in den Tropen der Korallenriffe. Man sinkt weiter, leicht, munter. Das Tiefenmessgerät liest sechs Zähler, acht, neun, zehn.

Danach landet man in langsamer Bewegung auf einem weißen Korallen-Sand. Die Wasseroberfläche ist durchsichtig, von hellblau durchflossen. Hobby- Taucher sind von solchen Treffen im Ozean verzaubert. Nur wenige hundert Zentimeter neben uns zieht ein Geisterpfeifenfisch den Weg. In der linken oberen Ecke befinden sich vier barrakudische Kämpfer ohne Schwingen, die wie schlanke und silberne Düsenjäger ohne Schwingen im Ozean auftauchen. Auf einmal, wie auf unverschämte Weise, spritzen sie weg.

Sie ist die gewaltige Riffbasis, die an die Haffkante grenzt und wieder bis zu fünf, sechs Metern tief in die Luft steigt. Steig in die blau-schwarze Sohle. Große rothaarige Waldkorallen kommen vor, Hirn- und Blattkorallen, Magenta-Menella-Gorgonien und wütend geformte Anemonen. Süße Lippen tummeln sich an leuchtend gelb gestreiften Doktorfischen, inmitten des Tumultes verbirgt sich ein Wunderfisch in einer Ritze.

Die neugierigen Fische verfärben sich, verändern ihr Erscheinungsbild so, dass ihre Rückseite schlagartig wie der Schädel einer aggressiven Netz Muräne aussieht. Der Korallenriff. Die Geheimnisse der Kreation sind zu kompliziert, die sich hinter dem vollkommenen Nebeneinander von Steinkorallen und all den kleinen farbenfrohen Kiemen hier unten verstecken. In den Korallenriffen findet man für jeden Tauchgast einen farbenfrohen Paradiesgarten.

Wer nur wenige Schritte unter der Erdoberfläche schwebt, wird ein erfülltes Zuhause finden. Corals benötigen Tageslicht, so dass sie in einer Wassertiefe von zwei oder drei Metern auftauchen und nur in seltenen Fällen eine Wassertiefe von mehr als 30 Metern erreichen. Auch Schnorchler, die nur den Verstand unter Wasser behalten, können das maritime Filmgeschäft genießen. "Coral Riffe sind wie Megastädte", sagt Jean-Michel Cousteau, geboren als Kind des bekannten Meereswissenschaftlers Jacques Cousteau.

Alles, was du brauchst, ist ein einfacher Tauchschein, wenn du die magische Welt bereisen willst. Der tropische und subtropische Korallengürtel, in dem die Korallenbiotope auftreten, spannt sich um die Erdschicht. Roten Meeres, karibisch, Thailand, Philippinen, Südpazifik. Das Tauchen wird auch als die Weltraumfahrt des kleinen Menschen bezeichnet. Auf einmal schluckt ein spanisches Grunzen die Luftbläschen von meinem Regler.

Als wir weitersegeln, ziehen wir uns allmählich in den Strom, und auf einmal erscheint der Filmstar Nemo auf dieser Projektion. Das Tiefenmessgerät ist acht Meter lang, als Scheeneem seine Füße spreizt und nun auf dem Kopf über überhängende Fan-Korallen schwebt, ganz nah über pockennarbigen Meeresgurken, über Ölschnecken und eine rosa Mündung in eine riesige Muschel. Sie sind auf einen großen Block von Korallen geklebt, die mit Granaten, Schalen, Krusten zugedeckt sind.

In der Gebärdensprache der Divers. Daraus entsteht eine schmale Fangarmatur mit einem kleinen Hautschuh. Dann, nur zwei Meter weiter, taucht plötzlich eine schlanke blauköpfige Junker im Mund eines bunt gefärbten Papageienfisches auf. Wir können eine ganze Autostunde in dieser Tiefenlage verbringen. In der Mitte des offenen Wassers. 10 m tief. Ueberkopf.

Die Freiheit des Meeres. Ganz weit darunter tritt ein dunkler Streifen aus dem blauen Fleck hervor, große Flügel. Der Manta-Strahl, vier Quadratmeter Flügelspannweite, der sich neben dem Korallenriff nach Norden drängt. Ein wenig weiter hinten schleicht eine Schildkröte an uns vorbeige. Nach zehn Metern, in perfektem Neigungswinkel, neigt sich die Reffkante dann schlagartig nach vorne. Ein weiterer kleiner Felsenvorsprung, ein letztes Anhaltspunkt, und die Mauer brechen vertikal nach unten bis in die Dunkeltiefe.

Bewegungsfrei steht ich im freien Gewässer. Es geht unter meinen Finnen über hundert Höhenmeter hinunter. Tauchen am Riffen bedeutet nicht nur, dort zu sein.

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