Koh Mook Cave

Höhle Koh Mook

Smaragdhöhle von Koh Mook Vor dem Besuch der Smaragdhöhle müssen wir Ihnen vom letzten Versuch einer Dschungelexpedition berichten. Nachdem unser erster Versuch, durch den Regenwald von Koh Ngai zu kommen, nicht so erfolgreich war, erfuhren wir, dass die Dschungelpfade hinter dem Hotel beginnen, das sich gleich neben dem Fantasy Ressort befindet. Es war ein wunderschöner Ort mit vielen verschiedenen tropischen Pflanzen.

Die farbenfrohen Schmetterlinge haben wir gesehen und schon am Meer sind uns die zahlreichen Nashornvögel aufgefallen. Wir haben auch Termitenhügel und ein paar kleine Echsen gesehen, aber leider haben wir nur Äffchen mitbekommen. Auf einer Lichtung gab es einige Häuser und einen Bagger. Es gab hier auch eine Kokosnussplantage, die wieder zu einem der beiden Sandstrände geführt hat, zu denen wir schon einen Tag vorher gerudert waren.

Viele Urwaldtiere konnten wir nicht beobachten, aber ein paar Rinder standen auf einer Aue. Wenn wir wieder im Urwald waren, war ein riesiger Käfer auf meiner Schulter. Kurze Zeit bevor wir zum Hotel zurückkehrten, haben wir ein Hinweisschild gesehen, das uns zu einem Sunset Viewpoint führte. Bis zum Sonnenuntergang hatten wir nicht viel Zeit, aber wir mussten einfach noch einmal danach blicken.

Der dritte Tag um 7:30 Uhr ging es mit dem thailändischen Taucher zur Emerald Cave, also zur Smaragdhöhle. Ein von Klippen umgebenes Haff vor Koh Mook, einer Nachbarinsel von Koh Ngai, zu der man nur durch eine enge Grotte schwimmen kann. Gegenüber dem Eingang der Grotte erheben die Parkwächter tagsüber eine Nationalparkgebühr.

Man führte uns zum Eingang der Grotte, vor der ein riesiger Glasfischschwarm zu bewundern war. Wenn wir durch die Grotte schwammen, sahen wir rasch gar nichts. Der Kalksteinfelsen war mit Pflanzen und Bäumen bewachsen und vor den Felsen war auch ein kleiner Regenwald mit schönen tropischen Pflanzen.

Das Wasser ging nur bis zum Höhleneingang. Wir empfehlen eine frühzeitige Anreise, da viele Touristentouren zur Smaragdhöhle gegen 9-10 Uhr beginnen. Der Weg durch die Grotte kann schwierig werden, wenn die Gezeiten ihren Höhepunkt erreichen, da sie beinahe bis zum Rande überflutet ist.

Wir schwammen nach etwa einer knappen Stunde zurück und leider warteten die Ranger schon vor dem Eingang der Grotte auf unser Bargeld. Auch vor der Grotte befand sich eine farbenfrohe Unterwasserwelt mit bunten, steilen Ausgängen. Der Longtail-Bootfahrer ist mit uns auf dem Rückweg an anderen schönen Felseninseln vorbeigefahren, bevor wir nach Koh Ngai zurückkehrten.

In jedem Falle ein absolutes Muss für jeden, der sich auf seiner Fahrt der Grotte nähert! Der letzte Tag auf Koh Ngai war ein Tauchgang vor uns. Leider waren keine anderen Tauchtouristen angekommen und wir mussten uns wieder mit Schlauchbooten und nahegelegenen Tauchplätzen begnügen.

In die erste Grotte tauchten wir ein paar Fledermausfische, einen jungen Rotfeuerfisch, Riesenmuränen, einige farbenfrohe Nacktschnecken und riesige Fächerkorallen in allen möglichen Farben. Koh Ngai war für mich so, wie ich mir das Paradies vorgestellt hatte, aber wenn man nur einige wenige Tage hier verbringen würde, würde man sich sehr bald langweilen und ich wüsste nicht, ob ich zum Beispiel die Regenbogentaucher hier beneiden oder bemitleiden sollte.

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