Koh Jum Schnorcheln

Schnorcheln auf Koh Jum

Die Ting Rai Bay ist gut zum Schnorcheln geeignet. Unser unvergessliches Erlebnis im Preidinger Paradies - Koh Jum (Teil 2) und Koh Phi Phi Phi Wir hatten einen ähnlich sprachlosen Moment auf unserer zweiten Schnorcheltour. Nach wie vor vom Schnorcheln auf Koh Rok ganz angetan, haben wir gleich bei der Anreise geklärt, welche Schnorcheltouren es von Koh Jum aus gibt. Inmitten des Meeres explodierten gewaltige Karstgebirge, die von dunklem, türkisfarbenem Regenwasser umrahmt waren. Ab und zu gab es weisse Sandstrände und Passagen zwischen den Steinen, in denen das kristallklare und phantastisch schöne Meerwasser in allen Blauschattierungen erstrahlte.

Wir waren allein auf dem Schiff und entschieden, wo und wie lange wir hierbleiben. So war es in jeder der Buchten äußerst eng, so dass wir nur wenige Bilder zogen. In der Maya Bay hätten wir an den Sandstrand gehen können, wo Leonardo Di Caprio "The Beach" aufnahm.

Weil uns das nicht gleichgültig war und ohnehin kein einziger Strandmillimeter zu erkennen war, weil dort etwa 1 Million Menschen herumtobten, haben wir uns eher dem Schnorcheln in der Maya Bay verschrieben. Am besten war der Sandstrand auf Bamboo Island. Ein wirklich kleine lnsel mit einem großen Badestrand. Es gab zahllose Menschen, die an jedem der Strände gestanden haben, während wir ganz allein im Fisch schwimmen.

Wie man diese schöne Lebenswelt beschreibt, wissen wir nicht und wünschen uns, dass sie auf dem Film erscheint. Keine andere Person weit und breit- sie waren mit sich selbst am Meer beschaeftigt - nur wir mit den Fischern. Dazwischen sind wir an den schönen Sandstränden herumgelaufen, sind ab und zu ins Meer gesprungen und haben vielleicht 10 Min. im schattigen Bereich gelegen, bevor es uns gelangweilt hat.

Zum Glück hat es geregnet, wann immer wir Blog, Videos oder andere Vorbereitungen für die Reise machen wollten. Wir wünschen viel Spass mit Bildern und Videos von Koh Jum.

Thailand-Reisebericht: "Schnorcheltrip in ein verlorenes Paradies"

Wir begannen nach dem Fruehstueck unsere Schnorcheltour, dieses Mal waren Christine und Sam aus San Francisco und bald Hawaii im Begriff, umzuziehen. Zuerst wollten wir nach Koh Phi Phi Phi Leh und dann nach Bamboo Island. Die einmalig schoene Bucht von Tonsai ist mit einem Hotel so ausgestattet, dass man ihre urspruengliche Schoenheit am besten spueren kann.

Vor allem nach dem Flutopfer 2004 hat ein waghalsiger Bau-Boom begonnen, und jedes Jahr kommen mehrere hunderttausend (meist junge) Urlauber auf die Ischia. Das kleine Eiland ist hoffnungslos überlastet mit dem daraus resultierenden Abfall- und Kanalproblem. Aufgrund des Umwegs waren wir später als vorgesehen, und in der fjordartigen Pileh Bay tummelten sich bereits viele Boote.

Etwas geschockt waren wir von der Menschenmenge und dem Motorenlärm in der Bucht, und nachdem wir kaum noch einen Fisch im - noch nicht besonders sauberen - Gewässer sehen konnten, sind wir bald wieder weiter gefahren. Das weltberühmte Maya Bay befindet sich auf der Hinterseite der gleichnamigen Stadt.

Wirklich eindrucksvoll sind die Karstklippen, die sich aus dem Meer erheben und einen Einblick in die ursprüngliche Schoenheit geben. Noch mehr Action gab es in der breiten Maya-Bucht als in der Pileh-Bucht, vom kleinen Longtail bis zum Ausflugsboot mit mehreren hundert Sitzplätzen ist alles dabei. Natürlich ist uns auch bewusst, dass man solche natürlichen Schönheiten in der jetzigen Zeit nicht für sich haben kann, aber die vielen kreischenden und kreischenden Urlauber sowie die großen Tourschiffe, aus deren Lautsprecher rauschende Melodien brüllten, passten nun überhaupt nicht zu der Idyll, die wir (naiv?) hier vor und nach unserer Auffassung auch gar nicht mit dem Nationalparkstatus in Einklang zu bringen erhofften.

Glücklicherweise sind wir ins Meer gestürzt, denn es hat sich wirklich gelohnt. Das Treiben über dem Meer kompensierte uns die Welt unter dem Meer, es war still hier und eine Menge farbenfroher Fischschwärme um uns herum (auch dank des mitgeführten Toasts) in der kürzesten Zeit. Das Schnorcheln macht uns Hunger, und so aßen wir unser Mittagessen an Board, wir hatten wieder frittierten Reis mit Huhn.

Dann sind wir weiter nach Bamboo Island gefahren. Unterwegs kommen Sie an der Hinterseite von Philipp Don vorbei, die nicht so eng besiedelt ist wie die Bucht von Sai. Es gibt hier eigentlich noch einige sehr nette Plätze. Ein paar Langschwänze lagen am Ort des Schnorchelns vor Bamboo Island vor Anker, aber kein vergleichbarer Anblick wie in der Maya Bay.

Unsere Maschine war nicht lange vorher abgeschaltet worden, bevor ein Fischschwarm auf der Backbordseite zu erkennen war. Wir setzten uns rasch Schnorcheln und Finnen auf und waren wieder im Nass! Es gab noch mehr Fisch zu bestaunen, und dieses Mal schnorcheln wir für beinahe eine Dreiviertelstunde. Trotz aller Enthusiasmus für die Farbigkeit der Tiere hat man auch das Gefuehl, auf einem der Friedhöfe zu schnorcheln.

Nachdem wir geschnorchelt hatten, fuhren wir nach Bamboo Island, einer kleinen Bucht mit einem schneeweißen Sandkorn. Inzwischen haben wir festgestellt, dass uns trotz Sonnenschutz mit LSF 30 die Sonnenstrahlen schon etwas verstopft haben - vor allem im Nacken, auf den Schulter- und Hinterbeinen - nur die Plätze, die beim Schnorcheln immer nach oben zeigen.

Die Schnorcheltour hat uns ambivalente Empfindungen hinterlassen - zum einen die Begeisterung für die Welt unter Wasser, aber auch Entsetzen über den Fortgang ihrer Zerschlagung. Auf der anderen Seite erhoffen wir uns natürlich, dass die Gelder aus dem Fremdenverkehr auch zur Finanzierung dringender Umweltschutzmassnahmen verwendet werden - was angesichts der omnipräsenten Korruptionsgefahr und des allgemeinen Mangels an Umweltbewusstsein der Thais fragwürdig ist....

Auch interessant

Mehr zum Thema