Ko Phaluai

Phaluai Ko

Phaluai Koh Bei der Suche nach einem Ferienort in Thailand, wo es keinen massenhaften Tourismus gibt, sind wir in diesem Jahr auf die gleichnamige kleine Halbinsel Koh Paluai gestossen. Nach Koh Paluai fuhren wir am Morgen mit der ersten Faehre von Koh Samui zum Pier von Thani. Von dort ging es weiter mit einem der vielen Minibusse für 200 Bahre nach Donsak, dort in der Mitte des Dorfes befindet sich der Fährhafen für die Fahrt nach Koh Paluai.

Zwei Liegeplätze, ca. 500 Meter voneinander entfernt, an ebenen Tagen startet das Boot von einer Mole, an ungewöhnlichen Tagen von der anderen Mole, immer um 13:00 Uhr nachmittags. An der Anlegestelle angelangt, haben wir unser Reisegepäck am Boot gelassen, um durch die Innenstadt von Donsak zu flanieren und uns einen Imbiss zu gönnen.

Gegen 12:00 Uhr setzten wir uns in den Jachthafen neben das Segelschiff, um das geschäftige Leben zu beobachten. Alle paar Gehminuten lag neben uns ein kleines Fischerboot, das als Fährschiff für die Einwohner der gegenüber liegenden Pfahlbauten diente und sowohl die Menschen als auch ihre Waren und Einkäufe von einer Bank zur anderen transportierte.

Die Verladung der Fähren war ebenfalls sehr abwechslungsreich. Das zu transportierende Gut wurde mit Pickups oder Kleinkrafträdern mit Anhänger zum Frachtschiff transportiert und dort von einer Besatzung geladen, die wie aus einem Seeräuberfilm wirkte. Später stellte sich heraus, dass es sich um Befehle der Insulaner handelte, die später die Taschen vom Boot nahmen, als sie auf Koh Paluai ankamen.

Pünktlich um genau 13:00 Uhr ging die Faehre los, neben uns noch einige Ortsansaessige an Board, sonst keine Urlauber. Wir passierten die Insel Ko Som, Ko Wua Chio und Ko Chueak Noi, bevor Koh Phaluai nach zwei Std. in Erscheinung trat. Kurze Zeit vor der Hafeneinfahrt lag ein Fischkutter daneben, und das Umschlagen von Benzinkanister und Taschen mit Glatteis hat begonnen.

Einige der Plastiktüten haben auch das Schiff gewechselt. Die Hafenanlage von Koh Phaluai besteht aus einem wackeligen hölzernen Steg, der von einigen Leinen zusammengehalten wird, sowie einigen Schutzhütten am See. Auch hier erhielten wir die ersten Informationen über die Inseln und während der Reise zur Unterbringung auch einen ersten Einblick in die nähere und weitere Informationen.

Sie verfügt über 10 Kabinen bester Güte, einen gut erhaltenen Park und einen kostenlosen Mietkajak. Abgesehen von uns gab es nur 8 weitere Urlauber auf der ganzen Welt, und uns wurde bald klar: dies ist der ideale Platz zum Ausruhen! Der nächste Morgen war eine Tour zum Aussichtspunkt der Stadt.

Die einzige Fragestellung war für uns, für wen, da es nur 10 Bungalows und 4 Kabinen für Gastfamilien gibt. Auf dem Weg dorthin stellten wir fest, dass vor den Häusern der Bewohner ein Mast mit Windkraftanlage und Sonnenkollektoren steht. Eine weitere Exkursion brachte uns zu einem der schoensten Straende, die wir je sahen, mit der felsigen Ko Khang Tak vor ihr.

Zwischen den Ortschaften 3 und 4 gelegen, ist dieser Ort entweder über einen Urwaldweg in ca. 20 Gehminuten oder mit dem Schiff zu Fuß zu erreichen. Weisser Pudersand, kristallklares Trinkwasser und wir waren die Einzige, die weit und breit waren. Mit dem Kayak ging es am dritten Tag zur Offshore-Insel, auch hier ein weisser Strand und neben uns nur eine Ziegenherde auf dieser Ile.

Der Rückweg nach Donsak ist dieses Mal vom anderen Steg aus, mit einem grösseren Schiff am Morgen um 7:00 Uhr. Für alle, die ein paar Tage abseits der touristischen Inseln verweilen wollen, gibt es hier auf Koh Phaluai ein wahres Eldorado.

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