Ko Libong

Ko-libong

Thailand: Farmer Chay Dan züchtet jetzt Manatees aus Koh Libong Mit den Beinen in der Mitte seines Longtailbootes steht Chay Dan, eine Hand über die Ohren und schaut gelassen und gebannt auf das Nass. Ich singe ein Stück - sein Koh Libong-Lied. Hier geht es um die Schönheiten der gleichnamigen Inseln und der Dugong. Dies ist der Name dieser Seekuhgattung, wie sie in der Thaiprovinz von Koh Libong existiert.

Chay Dan zeigt auf einmal nach vorne: "Es gibt eine Band. "Kurz darauf erscheint die dichte, grau gefärbte Schnauze eines Dugong. Ungefähr alle zehn Minuten brechen die Lebewesen kurz durch die Wasserfläche, um zu atmen. Beim Wiederverschwinden der Truppe werden die Leichen der Lebewesen sichbar.

Der Dugong misst bis zu vier Metern und wiegt manchmal bis zu 800kg. "Früher gab es nur noch 40 bis 50 Stück, jetzt ist die Zahl der Herden wieder auf 140 angewachsen", sagt der 40-jährige Chay Dan. Das Wahrzeichen von Koh Libong sind die seltenen Manatees, von denen man Fotos sehen kann:

Koh Libong liegt im südwestlichen Teil Thailands in der Andamanen See für fast acht km. Etwa 6000 Menschen wohnen auf der gleichnamigen kleinen Halbinsel, die meisten von ihnen ernähren sich von der Produktion von Gummi auf Bepflanzungen. Auf Koh Libong gibt es keinen Flughafen. Ein Longtailboot fährt alle 30 min nach Koh Libong, die Fahrtzeit beträgt 20 min.

Er ist über eine 600 m lange Fußgängerbrücke ins Wasser zu erreichen und wurde für die wissenschaftliche Betrachtung der nicht einmal in dieser Gegend lebenden Seekühe erbaut. Allerdings hat man schon jetzt einen wunderschönen Blick über die ganze Stadt. Wenn man die Seekühe von Koh Libong erleben will, benötigt man viel Ausdauer und vor allem einen Führer wie den Bauern Chay Dan.

Weil er weiss, wo die Kühe lieber weiden. Dass sich die Bewohner hier so wohl fühlen, liegt an den Unterwasserweiden vor Koh Libong. Auch Dugongs bleiben gerne im Flachwasser, sind aber auch sehr umsichtig. Die Fläche vor Koh Libong beträgt etwa 160ha.

Ein Ausflug mit Chay Dan oder einem der anderen Dugong-Guides nimmt zwei bis drei Std. in Anspruch. Der Ausgang ist nur bei Ebbe lohnend, denn bei Ebbe zieht sich das Tier ins freie Wasser zurück und ist dann kaum zu haben. Das Mitschwimmen, z.B. mit Delphinen, ist nicht möglich, sagt Chay Dan, und die Seekühe können auch nicht gefüttert werden.

Aber man kann mit den Seekühe auf einer solchen Reise auch mal einen Schnorchel oder einen Tauchgang machen - und den Seekühe in die Ohren blicken. Sie haben ein sehr gutes Hörvermögen, aber ihre eher kleinen Äuglein sind nicht gut. Gelegentlich geben die Seekühe auch Klingeltöne von sich, die wie hohe, beinahe sanfte Pfeifgeräusche erklingen.

"Zur Deckung ihres Energiebedarfs müssen Seekühe die ganze Zeit essen", sagt Chay Dan und knabbert eher an Algenwurzeln als an Blumen und Blättern. Die grau-braunen Tierchen fahren bis zu 20 km pro Tag auf der Suche nach Nahrung. Chay Dan lenkt sein Schiff auch wieder zur Mündung des Flusses. Wenn Sie Koh Libong besser kennen lernen wollen, ist eines der vier Strand-Hotels an der südwestlichen Küste von Haad Lang Kao Beach, wo die Bandbreiten von einem bis vier Sternen reichen.

Hier kann man die ganze Welt gut auskundschaften. Seit einiger Zeit gibt es auf Koh Libong eine gut ausgebautes Inselstück, das sich vom Hafen von Baian Prao im nördlichen Teil bis zum kleinen Ort Baian Lang Kao im südwestlichen Teil erstreckt. "Es gibt vielleicht fünf Wagen auf der ganzen Insel", sagt Inseldoktor Jittapon Tananusorn, der auch meistens auf seinem Trottinet.

"Natürlich nicht, denn bis vor einigen Jahren war Koh Libong auch für die medizinische Betreuung vom Kontinent abhängig. 2. Der beste Weg zu Farmer Chay Dan's Farm ist mit dem Motorroller, der vom Ban Phao River verborgen wird, der an der östlichen Küste der Inseln ins Wasser fließt.

Chay Dan ist kein Klassiker, sondern ein Inselbewohner, der Koh Libong und die Dörfer Dugong - auch vor zu viel Fremdenverkehr - beschützen will. Mit "wir" meinte er eine Inselinitiative, die auf das Thema Naturschutz und nachhaltige Entwicklung zielt. Eine andere sind die Seekühe, denn immer wieder gelangen sie in die Netze der Angler, nicht als Beimfang, sondern als Absichtserklärung.

"Es gibt immer noch Fischer, die die Lebewesen zielgerichtet jagen", sagt Chay Dan. Wenn man sie erst einmal aufspürt, sind sie potentiell leicht zu erbeuten. Seit 2014 werden Chay Dan und seine Initiativen auch vom UN-Projekt Dugong Mou unterstützt, das sich grenzüberschreitend für den Seeküheinsatz einsetzt.

Die Seekühe leiden auch unter der Zerstörung des Meeresbodens durch Trawlnetze oder der Verschlechterung der Gewässerqualität durch den exzessiven Düngereinsatz. "Wir wollen als nächste einen markierten Weg für die Fischkutter schaffen, damit die Seekühe nicht immer vom Motorlärm gestört werden", sagt Landwirt Chay Dan.

Da immer mehr Urlauber die Tierwelt besichtigen wollten, so Chay Dan, sollten es bald Akkuboote sein, die leise in die Schutzgebiete einfahren dürfen, jedenfalls ohne Motorgeräusche. Diese Zukunftspläne verdeutlichen, wie progressiv die kleine Insel Koh Libong im Vergleich zu anderen Teilen Thailands ist, wo nicht nur Plastiksäcke unbestritten und streng geräumt werden, was zu Erderosion und der Trübung des ehemals türkisfarbenen Wasser führen kann.

Während der äusserste Nordosten bereits als Teil eines Nationalparkes unter Naturschutz steht, werden für die gesamte westliche Küste mit ihren schönen Stränden wie z. B. dem Strand von Yaka keine Baubewilligungen erteilt. Von dort aus führt der Weg an einigen einsamen Fischerhäuschen vorbei, und die wenigen Inselgäste, die hierher kommen, werden mit einem fast unversehrten Strand entlohnt.

Die Koh Libong sollte eine Ruheoase sein, eine kleine friedliche Kuhinsel, die unter den aufmerksamen Blicken des Bauern Chay Dan auf dem Meeresgrund grast. Die Anlegestelle am Hat Yao Pier und weiter nach Koh Libong kann über lokale Hotelbetriebe gebucht werden.

Unterbringung: Das "Andalay Beach Resort" ist ein kleines, nobles Boutique-Hotel am Haad Lang Kao Beach an der südwestlichen Küste der kleinen Andamaneninsel. Das " Libong Relax Beach Resort " befindet sich am selben Badestrand. Das Übernachten mit Fruehstueck in Strandhuetten mit Doppelbetten ist je nach Jahreszeit ab ca. 25? zu haben.

Unmittelbar neben dem "Andalay Beach Resort" befindet sich das Lokal "Le Dugong" mit sehr guter thailändischer Gastronomie zu einem vernünftigen Preis. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Entdecke Dugongs: Eine Besichtigung der Gabelschwanz-Seekühe ist für die meisten Besucher obligatorisch. Es wird in vielen verschiedenen Hotelanlagen geboten, unter anderem im Ort Ao To May am Haad Lang Kao Beach.

Auch interessant

Mehr zum Thema