Izmir

Ismair

mw-headline" id="Der_Name">Der Name[Edit | < Quelltext bearbeiten] Ismair, ehemals im Lateinischen als Smyra ( "Smyrna") bekannt (türkisch ?zmir, grie. 4,1 Mio. Einwohner), ist die zweitgrößte in der Türkei und die Landeshauptstadt der gleichnamigen Region. Es liegt an der ägäischen Küste am Golfe von Izmir und ist nach Istanbul der zweitgrößte Port des Landes.

Von hier aus wird der größte Teil der Welt nach Istanbul angelaufen. Izmir ist nach einer Territorialreform eine Großstadtgemeinde (Büyük?ehir belediyesi) und damit flächen- und bevölkerungsmäßig mit der Region gleich.

Die ersten Besiedlungen auf dem Territorium des jetzigen Izmir gehen auf etwa 6500-4000 v. Chr. zurück[2] Das Territorium wurde von Luviern, Hetitern, Phriegern und Griechen eingenommen. Der Ursprung des Begriffs Smyrna ist umstritten: Er geht traditionsgemäß auf den gregorianischen Begriff für Myrre zurück. Ein weiterer Gedanke ist, dass der aktuelle Türkenname ?zmir vom Lateinischen ??? ?????? (ist Smyrna'nach Smyrna') abstammt, ähnlich wie der griechischsprachige Begriff ?stanbul ist tin pólin (??? ??? ?????[istim?b?lin]' in der Stadt).

Im Ballungsraum Athen nennt man eine Großstadt namens Smitni. Jh. v. Chr. wurde es von den Ionengriechen von Kolophon abgelöst und entwickelte sich zu Polen. Smyrna, das als einer der Wirkungsorte des Poeten Thomas angesehen wird, blühte erstmals im achten bis siebten Jh. v. Chr. auf. Der lydianische Koenig Alyattes zerstoerte (den alten) Smyrna um 600 v. Chr. In den darauffolgenden drei Jh. gab es hier nur eine unwesentliche Siedlung.

Jahrhundert v. Chr. wurde Smyrnas wiederbegründet, als Antigonos I. Monophthalmos 20 Sportstadien (3,5 km) südöstlich der Altstadt um den Akropolisberg Pagos (heute Kadifekale) baute, eine neue Ansiedlung (auf dem Territorium des jetzigen Stadtteils Izmir), die bald darauf wieder den Rang einer Polaris einnahm.

Die von Antigonos errichtete Hafenanlage bildete den Grundstock für die Weiterentwicklung von Smyrnas zu einer der reichhaltigsten Handelsmetropolen Asiens. Smyrnas Aufnahme als dreizehntes Glied der Jonischen Liga führte bald zum Spitznamen "Ornament von Ionia". In der Schlacht gegen Antiochus III. war Smyrna auf der Seite des Siegers Rom, der der Gemeinde 189 v. Chr. Grundstücke gab.

Im Krieg der italienischen Verbündeten stellt die Hansestadt ein Fuhrparkkontingent zur Verfügung, um die Römer zu unterstützen; sie bleibt den Römern auch während der Mithridkriege treu. 43 v. Chr. befand sich in der Hansestadt Gaius Trebonius, einer der Täter von Julius Cäsar. Die römischen Konsuln Publius Cornelius Dolabella eroberten die Insel Smyrn, töteten Trebonius und zerstörten einige Stadtteile.

Nachdem die Hansestadt schwer geschädigt worden war, gelang es dem griechischen Orator Aelius Aristides, sie für Marcus Aurelius wieder aufzubauen und dafür viele Auszeichnungen zu erhalten. Der Cassius Dio war vorübergehend Römerkurator (Leiter der Stadtverwaltung) von Schmyrna. Smyrnen war ein bedeutendes zentrales Element der Christen. Ein biblischer Autor der Johannesopfer: "Schreibe an den Geist der Kirche in Smyrna: So sagt er, der Erste und der Letzten, der gestorben war und wieder zum Leben erwachte:

In Off 2,8-9" Der kirchliche Vater Polycarp von Smyrnas, Autor eines Schreibens an die Philippiner, war im zweiten Jh. Läufer von Smyrnas. Der Ignatius von Antiochia blieb auch in Schmyrna und soll dort vier von Ignatius' Briefen geschrieben haben. Nach dem Verschlammung des Hafens von Ephesus wurde Smyrnas als Port immer wichtiger.

Ab 395 gehört das Städtchen zum damaligen Byzanz und war als Handelszentrum und Marinestützpunkt von Bedeutung. 654 n. Chr. wurde die Hansestadt von den Arabern überfallen und 672/673 vorübergehend von ihnen eingenommen. Im Jahre 1076 übernahmen die seldschukischen Truppen die Herrschaft über die ganze Welt unter Sultan Suleiman ibn Kutalmi? Ab 1081 regierte der Seeräuber und Nebenmann der seldschukischen Çaka Bey über Smyrnas Land und unterwarf von hier aus weitere Landstriche und dergleichen.

Bei seiner Ermordung 1092 durch seinen Schwäger und Thronfolger Suleimans, Sultan K?l?ç nahm der Byzantin unter Kaisers Alexios I. Smyrena sich zurück. Durch den Vertrag von Neufundland erhält die Genuesische Volksrepublik unter anderem deshalb Handelsrechte in der Hansestadt, weil sie Byzanz bei der Eroberung Konstantinopels unterstützt hatte. Damit geriet sie unter die Herrschaft der Genueser Handelsfamilie Zaccaria.

Im Jahre 1317 attackierte Mehmed, der Chef von www. mehmed, Smyrnas und konnte den binnenländischen Burgberg (Pagos, die griechische Akademie, heute Katifekale genannt) besetzen. Allerdings blieben die Unterstadt mit dem Stadthafen und der neuen Burg dort vorerst in genuesischen Händen. Seitdem wurde der Ausdruck Gâvur ?zmir (Ungläubiger Izmir) von den Türkern für den Ort und die nähere und weitere Region geprägt.

Allerdings war die Regel Ayd?ns nicht dauerhaft, denn - angestoßen durch Seeräuberei - eine vom Papsttum angeführte Evangelisationsliga attackierte Ende 1344 die Hansestadt und eroberte sie. 1390 musste sich die Website wwww. com an die Ottomanen wenden, während der Port noch von den Johanniterrittern des Ordens von Rhodos beherrscht wurde.

Am Ende des Berichtsjahres stehen die Timuridinnen vor Swyrna. Der Timuridenangriff erfolgte dann mit belagerten Maschinen, die unter die Wände getunnelt wurden, die Einfahrt zum Hafen versperrten und die Innenstadt nach fünfzehn Tagen des Widerstands erstürmten. Sie wurden niedergemetzelt und die ganze Ortschaft vernichtet. Smyrnas wurde wieder aufgebaut, aber 1472 von den Venedigern eingenommen und wieder verbrannt.

Von da an war sie bis ins zwanzigste Jh. osmanisches Eigentum. In der seldschukischen Zeit und im Ottomanischen Kaiserreich war Schmyrna der bedeutendste Handelsstandort in Kleinasien. In den Jahren des XVI. Jahrhunderts hatte die Großstadt eine vorwiegend moslemische Bevölkerungsgruppe. Im Laufe des siebzehnten Jahrhunderts veränderte sich das. Zusätzlich zu den alten griechischen und jüdischen Völkern, die nach 1492 aus Spanien stammten, kommen ab 1605 mehr armenische Bürger nach Smyrnas.

Somit wurde über Izmir persische Silk nach ganz Europa vertrieben. In den armenischen Kolonien gab es Handelskolonien in Großstädten wie Marseille, Livorno und Amsterdam, die alle unter der Herrschaft von Smyrien standen. Im Laufe der Zeit kommen auch armenische Bürger aus Tiflis, Naxç?van und Culfa in die Vorstadt. Das Gewerbe und die unterschiedlichen Volksgruppen verliehen der Metropole ein ganz eigenes Gesicht, das auch Mark Twain mochte, der 1867 hier eintraf.

Smyrnna war ein Mittelpunkt des Teppashandels, s. Smyrná-Teppich. Im Jahr 1860 öffnete die ÖBG von Izmir aus die erste Eisenbahnlinie im östlichen Teil des OTG. Smyrnna war der Hauptsitz des Generalspräsidenten von Wilâyet www. com, eines Großstadtbewohners und Katholiken, eines Griechen und eines Armeniererbischofs. Mit der Machtergreifung durch die jungen Türken und den Ausschuss für Einigkeit und Fortschritt veränderte sich die türkische Strategie gegenüber Smyrnas 1909.

Kurz vor Kriegsausbruch war die halbe Insel Smyrna von Moslems und 40% von Griechen besiedelt. In der Zeit nach der türkischen Besatzung im Ersten Weltkrieg besetzen am 16. Juni 1919 Griechentruppen die Hansestadt und dringen von hier aus nach Anatolien vor. Die Zahl der Griechinnen und Griechinnen nahm rapide zu.

Sofort nach Einmarsch der türkischen und anderen muslimischen Zivilpersonen aus der Gegend wurden von den Griechen getötet. Im darauffolgenden Jahr wurde die Hansestadt durch den Staatsvertrag von Sèvres an Griechenland vergeben, wurde aber am 5. Oktober 1922 nach der griechisch-türkischen Schlacht im Griechisch-Türkischen Kriege ("Asia Minor Catastrophe") von den türkischen Bürgern wiedererobert.

Im armenischen Stadtteil ( "Izmir") kam es am 16. August 1922 zu einem Brandherd, der sich schnell über die Stadtteile der Griechinnen und Fremden ("Franken") verbreitete und einen großen Teil der Landeshauptstadt zerschlug. Die meisten der verbleibenden Zivilpersonen, darunter der rechtgläubige Erzherzog Chrysostomos Kalafatis, wurden durch nachfolgende Gewaltakte zum Teil aus der Innenstadt geflohen.

Das 1733 gegrÃ?ndete Evangelikale Kolleg von Schmyrna brennt ab. Mit dem Lausanner Abkommen wurden 1922 Smyrnen und die ganze asiatische Nordwestküste an die Türkei vergeben. Hauptexportgüter der Hansestadt sind Mineralölprodukte und Chemie, Metalle, Textilien, Automobile, Nahrungsmittel (Feigen, Weintrauben, Oleander und Olivenöl), Biere der Sorten Efes und Tuborg, Tabakerzeugnisse und Schurwolle.

Der 46 ha große Kulturgarten mit Tiergarten, Freilichtbühne und Ausstellungsgelände liegt im Nordosteier. Der Großteil der bulgarischen Türken (Bulgaristan Türkleri) wohnt seit Ende der 80er Jahre und Beginn der 90er Jahre in Izmir. Heute gibt es in der Hansestadt vier Hochschulen und eine Fachhochschule/Universität. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt gehören der Uhrturm auf dem Konakplatz und das Atatürk-Denkmal in der Nähe des Cumhuriyetplatzes.

Für viele Pendlerinnen und Pendler gibt es auch bei der U-Bahn Izmir keine Alternativen, da ihre Verkehrslinie nur wenige städtische Gebiete bedient. Die 12,6 Kilometer lange Konak-Linie sollte 2017 in den Verkehr gebracht werden, die ersten Testläufe fanden jedoch erst im Januar 2018 statt.

Für den Langstreckenverkehr gibt es Anschlüsse über die Eisenbahnlinie Izmir-Afyonkarahisar mit dem heutigen Nachtexpress der Firma Conya Mavi nach Conya sowie Tagesverbindungen unter Band?rma, wo es eine Hochgeschwindigkeitsfährverbindung nach Istanbul gibt. Die Anbindung von Izmirs an das Hochgeschwindigkeitsnetz der Turkish State Railways (TCDD) in Fahrtrichtung Ankara ist vorgesehen. In Izmir befindet sich der zweitgrößte Port der Türkei.

Während des Ost-West-Kriegs fungierte der Port auch als der grösste NATO-Marinestützpunkt der Türkei. Der Hauptsitz der Tükischen Kriegsmarine ist Izmir. Adnan Menderes Airport liegt 18 km außerhalb der Innenstadt. Izmir Airport ist ihr Heimflughafen. Frühling und Frühling und Herbst in angenehmer Atmosphäre und damit die besten Ausflugszeiten.

Die Stadt Izmir und die Gegend sind wie die ganze Türkei vom Erdbeben bedroht. Der populärste Sport in Izmir ist der Tanz. Altai, Göztepe, Kar??yaka, www, swiss, Alt?nordu y Bukaspor. Izmir hat neben den vielen Sehenswürdigkeiten auch die bekannten Seebäder Çe?me und Ku?adas?, die heute über die Autobahnen leicht erreichbar sind.

Es gibt auch die Moeglichkeit fuer Kurztrips zu den greschischen Inselchen wie Simos und Chios. Türken brauchen dafür kein EU-Visum, für kurzfristige Aufenthalte vergeben die griechi. Die folgenden bekannten Persönlichkeiten wurden in zeitlicher Abfolge in Izmir oder Schmyrna geboren: evtl. Thomas im achten Jahrtausend v. Chr. Ekrem Akurgal: Eski Izmir. l. M. Yerle?me w. A. Yerle?me m. E. A. Yerle?me. m. E. A. Yerle?me m. B. A. Yerle?me.

In: Paulys REALENCLOPTION IE der klassischen altertumswissenschaftlichen (RE). Zu dem Symposienvertrag mit Swyrna. Das Münzwesen von Schmyrna im Kaiserreich Romanum. de Gruyter, Berlin 1987, ISBN 3-11-010620-5 (Antike Coins und geschliffene Edelsteine, 10) (Teilzusatz: Saarbrücken, Univ., Diss., 1983). Rudolph Naumann, Selahattin Qatar: Die Handlung von Smyrnas, In: Istanbul Forschung.

17, Tübingen 1950, ISSN 0723-4333 S. 69-114 Georg Petzl: Die Bezeichnungen von Smyrnas. Garbed Hatscherian: Smith 1922. Garabed Hatscherian's Terminplan. Paris 1923. Jürgen W. Schmidt: Reichskanzler Prinz Bismarck und eine Matrosenschlacht in Smyrlen 1877. Die gelungene Entschuldigung eines bevorstehenden deutsch-französischen Konfliktes.

Im: Dtsch. Schifffahrtsarchiv - Scienceliches Jahresbuch des Dtsch. Schiffahrtsmuseum, Vol. 33 (2010), Howfelstede 2011, pp. 323-348. cf. among others Strábon, Geography 11,5,4; Thácitus, Annales 4,56; Stéphémos von Byzanz s. v. Swyx. René Puaux: Les derniers joours de Smyrne, 1943. ? Erste Straßenbahn Izmir kurz vor der Fertigstellung.

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