Islamabad

Islabad

Das Islamabad (Urdu ?????

????, Deutsch 'Residenz des Islam') ist die Hauptstadt Pakistans. Die Stadt Islamabad ist die Hauptstadt Pakistans. Auf Süddeutsche.de finden Sie aktuelle Nachrichten, Informationen und Bilder über Islamabad.

Islamsabad

Das Islamabad (Urdu ????, deutsche'Residenz des Islam') ist die Landeshauptstadt Pakistans. Der Ort wurde in den 1960er Jahren gegründet und hat heute 1.014.825 Bewohner. 1 Als Planstadt wurde sie an einer besonders günstigen klimatischen Lage am Rand des Pothohar-Plateaus, unterhalb der Margallaberge, auf einem schachbrettähnlichen Grundriß errichtet. Das Islamabad gehörte in der Vergangenheit zum Pandschab, wurde aber 1970 von der Region getrennt und wurde zu einem unabhängigen Hauptstadtgebiet.

Die südlich unmittelbar benachbarte Ortschaft Raualpindi gilt als die Partnerstadt von Islamabad. In der Tat ist Raiwalpindi immer noch die grössere Enklave ( "größere Stadt") und das lebhafte Zentrum des West-Punkschabs. Islamsabad hingegen ist die hochmoderne und geräumige Metropole, die für Pakistan ische Maßstäbe sehr rein und still ist. Dank der Bereiche ist die Hansestadt gut geteilt:

Die Handelsstadt der Großstadt ist als Blue Area bekannt und verläuft entlang der Jinnah Avenue, die nach Pakistans Gründerin Muhammad Ali Jinnah genannt wurde. Der östliche Teil des Blauen Bereichs dehnt sich bis zur Parlamentstraße aus, wo sich die meisten Verwaltungsgebäude befinden. Die nördlichen Margalla-Berge am Stadtrand wurden in einen nationalen Park umgestaltet.

Karatschi war von der pakistanischen Unabhängigkeit 1947 bis 1958 die Landeshauptstadt von Sindh im südlichen Teil des Staates. Die Zurückhaltung bei der Investitionskonzentration in Karatschi führte zur Überlegung, eine neue, besser erreichbare Hauptstadtregion zu errichten. Mit dem Amtsantritt von Muhammed Ayub Khan 1958 als pakistanischer Staatspräsident drängte er darauf, dass der Aufbau der neuen Provinzhauptstadt zu einer der wichtigsten Aufgaben wird.

Es wurde das Gebiet direkt nordwestlich der Ortschaft Raualpindi gewählt, das als temporäre Hauptstadtregion diente und beträchtlich ausgedehnt wurde. Aufgrund der Lage von Islamabad am Fusse der ersten Vorberge des Himalaya und drei kunstvoll angelegten Bergseen (Rawal, Simli und Khanpur) sind die Bedingungen hier viel ausgewogener als in der nur 15 Kilometern entfernt gelegenen Stadt Royalpind.

Die neue Landeshauptstadt und ihre Partnerstadt Rawalpindi wurden vom griechischen Städteplaner und Architektentheoretiker Konstantinos A. Doxiadis konzipiert und umgesetzt. 1959 fand der erste Spatenstich statt, 1960 begann die Arbeit. Davor hatten Doxiadis und sein Team umfassende Forschungen über den Lebensstil Pakistans durchgeführt. Zugleich wurde eine ländliche Großstadt in entsprechender Dimension konzipiert und umgesetzt.

Aus chronischem Mangel an Geld entwickelte sich die Hansestadt nur schleppend - erst zu Beginn der 80er Jahre machte die Islamabad-Regierung Islamabad schließlich zur Landeshauptstadt, obwohl sie diesen Namen seit 1966 amtlich geführt hatte. In der neuen Großstadt wohnten bis dahin nur etwa 250.000 Menschen. In den 90er Jahren hat sich das drastisch geändert - die Einwohnerzahl ist rasant gewachsen und es wurden neue Branchen geschaffen.

Die islamische Kultur landschaftlich gesehen ist Islamabad eine Kombination aus muslimischer Kultur und Modernität. Im Zentrum der Gemeinde steht die Faisal-Moschee, die für ihre markante Konstruktion und gewaltige Ausmaße bekannt ist. In Islamabad gibt es die Quaid-i-Azam Universität, die Regierung, die Nationale Versammlung, das Oberste Gerichtshofgebäude und das Präsidentengebäude. Die meisten Auslandsvertretungen sind heute auch in Islamabad ansässig.

Eine weitere Sehenswürdigkeit der Hansestadt ist eine riesige silberne Kugel, die 2004 im Rahmen des pakistanischen SAARC-Gipfels gebaut wurde. Die bedeutendste Sportanlage in Islamabad ist das Jinnah-Stadion. Heute ist die Hansestadt durch zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen im Rahmen früherer Angriffe gekennzeichnet.

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