Inseln Andamanensee Thailand

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Was ist die Wahl zwischen den vielen Inseln? Thailand: Inseln in der Andamanensee Das Tor zum paradiesischen Raum gleicht dem Eingang in die Welt von unserem Ausflugsboot. Dahinter wurde mir einer der schoensten Straende der Andamanensee zugesagt. Nur ein paar Worte Deutsch sprechender Mann am Steuer. Als er den Antrieb unseres Longtailbootes abstellt und den langen Stock mit der etwas mehr rotierenden Schnecke aus dem Meer holt, zeige ich auf das Bohrloch in der Steilwand.

Vom Boot spring ich ins heiße Nass und krieche zur Kueste. 50 m, denke ich, dann siebzig, achtzig m. Ich verlasse den Stollen und befinde mich in einer kleinen Bucht mit smaragdgrünem Badestrand. "Der Strand ", das Traveller-Drama mit Leonardo DiCaprio, das vor acht Jahren zuerst in die Kino und dann in den Süden Thailands zog.

Wenn ich mich in den Feinsand liege, sind nur die Besucher der weissen Jacht in der Haff. Im Flachwasser driften sie, in der Sonne liegen sie im Strand, und ihre Stimme hallt von den Mauern ab. "Er sagt zehn Uhr" und zeigt auf seinen eigenen großen Traum.

Auf einer kleinen lnsel, die nur wenige Bungalows und schlichte Gaststätten hat, muss man die Zeiten genau festlegen. Das heißt, keine Sorge, das Schiff wird kommen. Der Süden der Andamanensee ist an drei Thaiprovinzen angrenzend, von Krabi im Süden über Trans bis hinab nach Saudi-Arabien an der malaysischen Staatsgrenze, gut 800 km von Bangkok gelegen.

Gegenüber des Festlandes befindet sich ein Schärengarten mit mehreren hundert Inseln und Eilanden. Inseln so winzig wie ihre Namen: Die fünf qkm Ko Hai, wo ich mit Strahl zusammen bin und den Himmel nach einem Schiff durchsuche. Schnorchler erkunden die unterseeische Welt der Inseln von Schiffen aus.

In der Andamanensee findet man etwas vom Thailand-Gefühl, das die Rucksacktouristen in den achtziger Jahren verzaubert hat: lange, weisse Sandstrände, an denen die eigenen Fussabdrücke die einzige Spur im Strand sind. Zwei bis drei Bootsstunden nach Norden erinnert die Insel an die Begrenztheit der Idylle.

Die grösste thailändische Halbinsel hat sich dem Tourismus mit Multiplex-Kinos und Kneipen, mit rotem Licht und tosenden Schnellbooten eröffnet. Ein klapperndes Schiff erscheint am Himmel. Nein Mann, kein Haus, nur glitzernder leichter Strand. Endlich kommt ein klapperndes Mofa mit Seitenwagen auf einem engen Weg im Gestrüpp auf mich zu, danach ein Haufen Hunde: Mein Shuttle-Service ist da.

Etwas weiter flussabwärts am Ko Kradan befinden sich einige wenige Orte, die meisten davon nicht viel mehr als Bauplätze, sowie eine Nationalparkstation. Doch der eigentliche Reichtum der Inseln liegt im Hinterland: das "Paradise Lost Resort". Die 69-Jährige Wally Sanger ist eine starke Frau mit verwirrten weißen Haaren, vollem Bart und der gebräunten Schale eines Tiefseeseglers.

Der Nikolaus, der in einem rotem Hemd und Shorts nach Thailand gebracht wurde. Wally Sanger erzählt nur zögerlich von seinem aufregenden Dasein. Wally hat Kradan entdeckt. Ein abgelegenes, leicht hügeliges Eiland mit Korallenriffs, besonders: menschenleer. Die ganze Buchführung paßt in einen kleinen weissen Pott auf seinem Büro.

"Ein paar Tage später werde ich nach Ko Lanta versetzt. Sie ist gebirgig und baumreich. Manche Luxus-Resorts ziehen Filmliebhaber und Designfans an - aber wer die kleinen Inseln zu verlassen und überfüllt vorfindet, wird hier das Tropen-Thailand seiner Wahl entdecken. Heutzutage bemüht sich die siamesische Landesregierung um ihre Ansiedlung, hilft ihnen beim Bau von Häusern und will die Schüler zur Schulbank drängen.

Morgens gehen die Jugendlichen nach nächtlichem Tanzen auf See. Außerdem tragen sie ein kleines Schiff, etwa zwei m lang, eine ideale Figur. Etwas später kehren die Herren zurück - ohne das kleine Beiboot. All das Schlechte, all die Sorgen und Nöte, die es ins Wasser bringt, wo die Meeresgötter dafür sorgen werden, dass das Schlechte nicht zum Menschen wiederkehrt.

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