Giraffenhalsfrauen Afrika

Der Giraffenhals Frauen Afrika

auf Füßen und Armen, sowie das seltsame Kostüm mit den Ketten der Silbermünzen zeigen Ähnlichkeiten mit einigen afrikanischen Völkern. Giraffenhälse im Nacken Der so genannte "Giraffenhals" der Padaung trägt von Kindesbeinen an eine schwere Halskette aus Ringen, die die Schulter verformt und den Nacken anscheinend verlängernd wirkt. Das Schmuckstück wird nie von einer Frau abgezogen und kann bis zu 10 kg wiegen und eine Höhe von 40 Zentimetern erreichen. Auch kleine Mädels sind früh auf das Anziehen eingestellt und bekommen ihren ersten Klingelton im Mindestalter von fünf Jahren.

Im Alter von etwa 30 Jahren haben sie dann einen bis zu 30 bis 40 cm langen Ausschnitt. Schon im Kindesalter werden die Hüftknochen der Wirbelsäule deformiert und die Klavikula bei Bewegung heruntergedrückt. Mit grossem Respekt trägt die Padaung-Frau ihre Halsketten. Um die Halsketten der Padaung-Frauen zirkulieren unzählige Geschichten und Falschmeldungen.

In den späten 80er Jahren werden unzählige aus Myanmar nach Thailand geflohene Damen in der Region als " Long Neck Karen " oder " Giraffen (Hals) Frau " in der Region Kaudörfern vertrieben. Entgegen der weit verbreiteten Ansicht geht es beim Juwelenschmuck der Pandaung nicht um Einzelringe, die allmählich um den Nacken oder um Ärmel und Füße herum geschmiedete werden, sondern um hochflexible Schnecken mit 30 bis 40 Zentimeter Querschnitt, die erst durch eingeübte, starke Damen (ehemals Schamanen), die sich nach dem Wickeln auf den Körper legen, an die Form des Körpers angepaßt werden.

Die erste detaillierte Darstellung der Person des in den 1950er Jahren in Burma weilenden polnisch-französischen Asiaten Vitold de Golish gab den Namen "Femmes Girafes" (Giraffenfrauen). Es war lange Zeit die Frage, wie sich die HWS von Damen so ausdehnen konnte. Diese Illusion wird durch die ebene Schulternspirale unterstützt, die die herabhängenden Schulterpartie visuell auflockert.

Ihre erste Halskette, eine etwa 10 Zentimeter hohe Schnecke, bekommen die Mädels im zarten Alter von etwa fünf Jahren. Die Schamanin (Bedinsayah) bittet das Orakel des Hühnerknochens, einen für erfahrene Ältere geeigneten Tag für den Ritualakt zu wählen. Im Erwachsenenalter, längstens nach der Hochzeit, bekommen die Damen den oft lebenslang getragenen Schmuck: Die Nackenspirale dreht sich dann 20 bis 25 Mal.

Der hochglänzende Tower aus geschliffenem Blech kann zusammen mit der Schulternspirale 30 cm und mehr über die Schulter steigen. Der Tank ist bis zu 10 kg schwer auf den Schultergurten. Trotzdem arbeiteten sie auf dem Feld, holten Wasser und gingen auf den Verkauf. Um ein Mindestmaß an Bequemlichkeit zu gewährleisten, legen die Damen ihren Kopf auf einen Hocker.

Auch die weit verbreitet vertretene Meinung, dass die Frau mit Halskette mit Strohhalm trinkt, weil sie ihren Schädel nicht nach hinten biegen kann, ist falsch: Das Becherglas ist tendenziell etwas größer. Zudem werden die Hängeschultern deutlich erkennbar, und nach Jahren des Tragens hat die Rüstung eine erhebliche stützende Wirkung, ohne die der Schädel nur bei Belastung aufrechterhalten und kaum gewendet werden kann.

Wer seine Halskette für immer abnimmt, klagt zunächst über starke Beschwerden: Sie kommen mit Kopfstützen aus und legen sich viel hin. Häufig trägt eine Frau einen weiten Halstuch, um ihre hängende Schulter zu verbergen. Ende der 80er Jahre wurde in der benachbarten nord-thailändischen Nachbarprovinz Mae Hong Son das erste "Long Neck" Showdorf erbaut.

Für die teilnehmenden Mütter erschien ein Aufenthalt im Freiluftmuseum bedeutungsvoller als die Untätigkeit in einem UN-Flüchtlingslager, um auf das Ende des Konfliktes in Myanmar zu hoffentlich. Allerdings ist der Frauenalltag langweilig. Gegen einen Eintrittspreis von 250 B (' 5 Euro) pro Kopf spielen sie ab und zu die Damen und machen zur Demonstration der Hängeschultern den Rücken ihrer Bluse auf.

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