Das Elefantenkrankenhaus von Thailand

Die Elefantenklinik von Thailand

Die Elefantenklinik von Thailand - hr-fernsehen Diese Krankheiten sind für viele Asiaten der sichere Todesfall. Aber in Nordthailand gibt es einen Platz, der seit vielen Jahren ein Zufluchtsort und oft der einzige Ausweg ist: das Elephant Hospital. Erstmals wurden auch hier Fußprothesen für den Pachyderm adaptiert. Der Elefant ist ein integraler Teil der Thaikultur, die Haustiere zählen als Glückspilze, das königliche Haus hat eine eigene Army von Tieren, und bis zum Ende des vergangenen Jahrtausends konnten die Haustiere ganz rechtmäßig als Nutztiere verwendet werden.

Zuerst musste eine Dame kommen und mit Eisen etwas auf die Füße legen, was bis 1993 als unvorstellbar galt: ein Elefantenkrankenhaus, das rund um die Uhr mit kostenloser Betreuung für jeden pflegebedürftigen und verletzten Elefanten offen steht - ein bisher einzigartiges Refugium für die erkrankten und verletzten Efanten.

Die Soraida Salwala ist Begründerin und Inhaberin des ersten Elefantenspitals in der Stadt. 5 Lebewesen wohnen hier als Langzeit-Patienten und können wegen ihrer Krankheitsgeschichte nicht zu ihren Wirten zurück. Es werden bis zu zehn weitere Tierarten ständig behandelt. Der spektakulärste Fall sind zwei große Menschen, die einen Teil ihrer Beine durch Antipersonenminen verlieren und die einzige Elefantin mit Beinprothese auf der Welt sind.

Zwei Jahre lang hat die Elefantenlady Motala auf eine neue Zahnprothese gewartet. Die Herstellung eines Ersatzbeins für die bis zu vier t schwere Katze wird nie zur Selbstverständlichkeit.

Thailand: Wilde Elefanten in der Rehabilitation

Motala ist noch nicht ganz so überzeugt von der neuen Etappe. Zurückhaltend und zurückhaltend fühlt sich die Elefantenlady über den verkürzten Rasentrakt und macht sich auf den Weg zu den von einem Wächter angelegten Bänken. Um neun Uhr früh, Frühstück im Elefantenkrankenhaus in Lampenang, und die Tierpflegerin Motala, die drei tonnenschwere und 50 Jahre alte Kuh, hat gerade die neue Prothese angeschnallt.

Erst seit dem 1. Juli 2008 hat sie das künstliche Fußbett getragen, und die Veterinäre gehen davon aus, dass es noch sechs oder sieben Monaten dauert, bis Motala mit dem fremden Körper zurechtkommt. "Motala ist seit zehn Jahren im Elefantenkrankenhaus von Friends of the Asian Elephant", sagt Tierarzt Cruetong Kayan, 26, "für uns würde ein großer Wunsch in Erfüllung gehen, wenn sie das Tierbein annehmen würde.

Die Motala ist eines der unzähligen Bürgerkriegsopfer Burmas. In der Grenzregion zu Thailand führen die Bergvölker der Ken einen Unabhängigkeitskampf gegen die Junta seit sechzig Jahren. Immer wieder werden auch die Tiere gefangen, die hier als Packtiere verwendet werden. Im Jahr 1999 betrat Motala eine Mine in der Grenzregion zwischen Thailand und Burma; der rechte Vorderfuß des Elements wurde abreißen.

Aber glücklicherweise beunruhigten die besorgten Mohammedaner, wie die Leiter der Arbeit Tiere genannt werden, das Elefantenkrankenhaus von Lappland. Heute ist sie eine von fünf ständigen Patienten in der Stadt. "Das Spital wurde 1993 von der thailändischen Soraida Salwala als erstes seiner Gattung ins Leben gerufen.

Bei einer Exkursion mit ihrem Familienvater und ihren Kindern sah sie einen todgeweihten und von einem LKW angefahrenen Elektromobil. "Soraida rief: "Wir müssen den Elefant zum Arzt fahren. Es gab aber kein Spital, und es gab niemanden, der sich um die Dickhäuter kümmert. "Und Soraida hat geschworen, den Thaielefanten zu Hilfe zu kommen und später ein Dickhäuterkrankenhaus zu errichten.

"Das ist so bedeutsam, dass es dieses Spital gibt", sagt Kayan, der Tierarzt. Neue Seeelefanten werden laufend eingeführt. "Es ist ein bedauerliches Schicksal, das die meisten Tiere essen. Vor hundert Jahren gab es noch etwa 100.000 Tiere in Thailand, heute sind es nur noch einige hundert.

Gegenwärtig sind zehn Patientinnen und Patienten im Elefantenspital zu Hause. Zum Beispiel das vier Monat altes Elefantenkind namens Naphon. Wieder und wieder hatte die Kuh des Elefanten ihr Kind zu erlegen. Den kleinen Namen hat sie gerettet, jetzt muss sie auf Dauer im Elefantenkrankenhaus sein. Es gibt noch ein weiteres Elefantenbaby: den dreijährigen Mosha.

Im Jahr 2006 kam Mosha her, Mosha war auch auf eine birmanische Mine gegangen. Die sieben Monat alten Elefantenbabys verloren einen Teil ihres rechten Vorderbeins. "Mosha wird eines Tages ihre eigene Zahnersatz bekommen", sagt Cruetong Kayan, "aber sie ist im Moment zu stark im Wachstum, wir können mit den Zahnersatz nicht mithalten.

"Dann muss er sich um den Elefantenbulle Pai Kammoon kümmer. Seine Besitzerin, die Besitzerin eines Trekkinglagers, hat ihn am gestrigen Tag hierher gebracht und wünscht sich, dass die Lampanger Mediziner den Kleinen wieder in Form bekommen. Elefantengeschäfte sind rentabel, ein Haustier ist nicht zu haben. "Ein Trekkingelefant in Thailand kostete etwa 5000 Dollar", sagt er, "für viele Entrepreneure sind die Lebewesen eine rein finanzielle Investition, sie werden buchstäblich ausgenutzt.

"Es ist eine Tragik, was mit dem "Elephas Maximus" passiert - von allen Tieren, die in der Thaimythologie und -historie eine so prominente Stellung einnehmen. Das Fähnchen der Thai Navy ist mit einem weissen Elefant geschmückt, und der "Orden des Weissen Elefanten" ist der höchstgelegene des ganzen Land.

In der buddhistischen Welt sind sie ein Zeichen des Friedens; sogar Buddhas Name Phaya Chattan soll in seinem ehemaligen Lebensweg ein Element gewesen sein. Im Jahr 1957 hatte Thailand noch 80 prozentige Waldbestände, 1992 waren es nur noch etwa 20-prozentige. "Wir können hier zumindest die krankhaften Elemente mit Würde alt werden lassen", sagte Kayan und schaute Motala, die ihre eigenen Früchte genießt, an.

"Es wäre ein Wunschtraum, dass die beiden Opfer Motala und Mosha zusammen einen Waldspaziergang machen."

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