Chiang mai Goldenes Dreieck

Das Goldene Dreieck von Chiang Mai

Vor ein paar Wochen waren zwei Freunde und ich in Chiang Mai. Machen Sie einen Tagesausflug zum Wat Rong Khu Tempel, dem Goldenen Dreieck und dem Wat Phra That Chedi Luang in Chiang Saen. Kommen Sie zum Goldenen Dreieck von Chiang Rai oder Chiang Mai. Unter dem Goldenen Dreieck (Wegweiser) finden Sie weitere Orte dieses Namens.

Das Goldene Dreieck - Reise in den hohen Norden Thailands

Für eine Fahrt ins Golddreieck empfehlen wir einen Abstecher in die beiden Grenzorte Mae Salong und Mae Sai. Die Stadt Mae Salong befindet sich etwa 80 Km von der Landeshauptstadt Chiang Rai und nur wenige Km von der Landesgrenze zu Myanmar (Burma) entfernt. Die kleine Stadt wurde 1961 von Kuomintang Chinesen errichtet und befindet sich auf dem gleichen Hügel Doi Mae Salong (1800 m).

Im Mae Salong zieht ein ganzes Regiment von Kumintang ein, das den Handel mit Drogen auf der Suche nach Einnahmequellen weiter stimuliert. Bis Mae Salong geht es über eine kurvige und schroffe Strasse durch eine bezaubernde Natur. In Mae Salong herrscht der Charme eines Südchinesen. In Mae Salong haben die Kuomintangs seit dem Ende des Drogengeschäftes in den 80er Jahren auch Kaffe, Pfirsich und Litschi angebaut.

Ab Mae Salong beträgt die Fahrt nach Mae Sai, der Grenzstation zu Myanmar, etwa dreieinhalb Std. Durch schärfere Kontrollen werden Drogenhändler um das Golddreieck herum gejagt.... und manchmal auch einige Geschäfte. Die Mae Sai ist die nordöstlichste Metropole Thailands und nur durch eine einzige Verbindung mit Myanmar (früher Burma) zu erreichen.

Die Grenzlinie zwischen den beiden Staaten ist leicht an der Markierung zu erkennen: Außerdem sind die Preise für Kleidung und Schuhwerk an der thailändischen Landesgrenze wesentlich günstiger als anderswo. Die meisten der angebotenen Reisen zum Golddreieck beinhalten einen Besuch des Marktes in Mae Sai. Von Mae Sai bis zum Golddreieck ist es eine halbstündige Autofahrt.

Auch der Opiumhandel im Grenzraum von Thailand, Laos und Myanmar (ehemals Burma) ist Gegenstand der Entwicklung des Golddreiecks. Geographisch betrachtet ist das Golddreieck das Land, in dem der Mae Sai (Ruak) in den Mekong fließt und sich die Grenze von Myanmar, Laos und Thailand trifft (siehe Bild oben).

Der Name Goldenes Dreieck soll vom Opiumhandel herrühren. Golddreieck, weil früher einmal die Opiumzahlung in Form von Geld erfolgte. Auf der thailändischen Straßenseite bieten sich von einem Blick über das Dorf Sop Ruak aus gute Aussichten auf das Golddreieck. Es gibt auch das bekannte Zeichen mit der Inschrift "Goldenes Dreieck", das täglich von Tausenden von Besuchern fotografiert wird.

Genau wie das Golddreieck selbst, das für meinen Gaumen nicht sehr schön ist. Ein kleiner Tipp: Wenn Sie das ganze Gelände mit allen drei Ländergrenzen in einem Bild erfassen wollen, sollten Sie mit einem Bild -Format von 16:9 oder einem kräftigen Breitwinkel arbeiten. Vom Longtail-Boot aus kann man auf dem Weg hin und zurück das Casino und das Golden Triangle Paradise Ressort besichtigen.

Die Anlage verfügt über 150 Räume und befindet sich unmittelbar am Mekong. Mit der Zuwanderung von verschiedenen Bergstämmen aus China beginnt der Mohnanbau. Unterwegs in Burma, Laos und Thailand säen sie den Klatschmohn im so genannten Goldenen Dreieck. Noch heute wird in den Thai-Berggemeinden - obwohl untersagt - vor allem von älteren Menschen geraucht.

Myanmar, Laos und Thailand gehen beim Schlafmohnanbau sehr unterschiedliche Wege. Drogenbesitz und -handel werden in Thailand mit dem Tode bestraft. Seit 1958 ist der Schlafmohnanbau amtlich untersagt. Neben der Werbung für den Tee- und Kaffeeanbau, wie in Mae Salong, hat auch der Fremdenverkehr dazu einen Beitrag geleistet. Der Opiumanbau ist in Laos viel weiter verbreitet.

Laos hat aber auch Massnahmen ergriffen, um den Fremdenverkehr zu fördern und den Opiumanbauern andere Einkommensquellen zu bieten. Damit ist Myanmar (früher Burma) der grösste Produzent von Heroin und Drogen im Golddreieck. Für die Historie des Schlafmohnanbaus und der Heroinextraktion vgl. Opiummuseum: Rauschgifthandel im Golddreieck.

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