Chaum

Trümmerhaufen

Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Chaum" - deutsch-englisches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von deutschen Übersetzungen. Erleben Sie das Erbe von Chaum. mw-headline" id="Weblinks Er ist amerikanischer Geheimniskrämer, David Chaum (* May 3rd, 1955). Seitdem hat er mehrere kryptographische Verfahren erfunden und war maßgeblich an der Entwicklung der elektronischen Zahlungsmethoden eCash beteiligt. Im Jahr 1990 hat Chaum DigiCash, ein Unternehmen für E-Geld-Transaktionen, gegründet und war Vorstandsmitglied.

Er promovierte in den Bereichen Computerwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre an der University of California in Berkeley.

Anschließend leitete er postgraduale Kurse in Betriebswirtschaftslehre an der New York University und der University of California. Er ist Verfasser zahlreicher Fachartikel über Kryptografie und hält zahlreiche USPatente. Zahlreiche seiner Überlegungen fließen unmittelbar oder mittelbar in die heutige kryptographische Sicherheitstechnik ein, auch solche, die die Datenübertragung und den Datenverkehr im Netz generell vor Störungen schützen.

Von den Theorieansätzen von Chaum profitiert das weltweite Remailer-Netzwerk.

mw-headline" id="Ablauf">Ablauf[Edit | | | Quellcode bearbeiten]>

David Chaum, der Erfinder von eCash, wollte ein Internet-System entwickeln, mit dem es möglich ist, Parlamentswahlen durchzuführen. Weil die Vorstellung von E-Voting noch nicht gut ankam, war Chaum auf der Suche nach einem anderen Weg, sein System zu nutzen. Mit dem eCash-Verfahren überweist ein Interessent eine Gutschrift von seinem Konto auf sein eCash Konto.

Dadurch entstehen chiffrierte Daten mit bestimmten Wertspeichern, die auf seinem PC abzulegen sind. Diese werden von einem speziellen Programm verwaltet, der "elektronischen Geldbörse" (Cyberwallet oder E-Wallet). Bei Einkäufen im Intranet werden diese Daten dann vom PC des Verkäufers an den Käufer übertragen. Nach der Zahlung wird das Zahlungsmittel unverzüglich vom Anbieter oder der Hausbank auf seine Echtheit überprüft.

Die Verkäuferin kann nun den Transport der Bestellung oder die entsprechende Leistung einleiten. Zuerst muss ein eCash Konto bei einer für eCash lizensierten Hausbank eröffnet und die eCash Software auf seinem Computer installiert werden. Der eCash Account ist mit einem realen Konto verknüpft. Will der Käufer einen Geldbetrag in eCash überweisen, generiert die Brieftasche eine Datei in der benötigten Menge.

Jede einzelne Akte wird mit einem spezifischen und nicht mehr veränderten Inhalt belegt. Sie bekommt auch eine laufende Nummer aus ihrer Brieftasche. Bei DigiCash werden diese Daten daher als "elektronische Münzen" (Cybermünzen) geführt. Der Saldo wird von der Hausbank geprüft. Falls es ausreicht, wird jede Akte mit einem Bankschlüssel ausgestattet, der jeweils einem gewissen Betrag entsprechen muss; der korrespondierende Betrag wird vom "echten" Konto abgezogen.

Die Akten werden dann an den Auftraggeber zurückgesandt, d.h. in die Brieftasche. Diese werden nun sowohl von der Brieftasche mit dem KundenschlÃ?ssel als auch von der Hausbank mit ihrem SchlÃ?ssel verschlÃ?sselt. Das Portemonnaie nimmt nun den angehängten Key ab. Jedes File enthält die Seriennummern und Wertinformationen und ist mit dem Bankschlüssel chiffriert.

Bei der Ausgabe von eCash versendet der Käufer eine Datei, deren Gegenwert dem vom Anbieter geforderten Preis entsprechen. Per Knopfdruck erzeugt die Verkäufersoftware eine Zahlungsanforderung, die an die Brieftasche des Käufers geschickt wird. Dieser bestätigt dem Käufer die Zahlung und übermittelt dem Käufer die Daten in der geforderten Menge.

Letzterer schickt die elektronische Währung seinerseits an die Hausbank. Hier wird der Bankleitzahl abgezogen und der Münzwert dem eCash Konto des Anbieters gutzuschreiben. Der Merchant braucht auch ein eCash-Konto für seine Gutschrift. Ein doppelter Einsatz der Daten ist nicht möglich, da eine einmal verwendete Serialnummer nie wieder benutzt werden kann.

Der Geldwert kann nicht verloren gehen, wenn der Nutzer seine Keys oder das elektronische Portemonnaie abgesichert hat und somit das Portemonnaie über den Bankrechner wiederherrichten kann. Ende der 90er Jahre haben die in Europa zugelassenen eCash-Banken, bei denen die Anlagen bereits sehr gut funktionierten (Deutsche Bank, Credit Suisse und Österreich), ihren eCash-Support eingestellt.

Auch die damals sehr fortgeschrittenen eCash-Funktionen wie die Übertragung von Digitalmünzen per E-Mail und die Möglichkeiten für zwei Personen, Geld zu versenden, werden von uns übernommen. 2002, ISBN 1-58488-338-338-3, ART. 143-148, David Chaum: Blindunterschriften für nicht rückverfolgbare Zahlungen, Fortschritte in der Kryptologie - Crypto'82, Springer-Verlag, 1983, S. 199-203, S. Goldwasser, M. Bellare :

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