Bangkok Einwohner

Einwohner von Bangkok

Ein Abend in Bangkok? Nicht genug! Auf den Strassen wimmelt es von PKWs, Tuk-Tuks und LKWs und in der Mitte winden sich mehrere tausend Motorradfahrer durch die Warteschlangen (und manchmal sogar den Gehweg als Abkürzung). Es gibt die Skytrain und Bangkok Metro, die besonders in Spitzenzeiten überfüllt sein können, und den Suvarnabhumi Airport Rail Link, der das Stadtzentrum mit dem Weltflughafen verbunden hat.

Diejenigen, die am liebsten innerhalb der Innenstadt reisen möchten, setzen jedoch auf die Wassertaxis, die über den gesamten Fluss düsen. Natürlich kann man in der ganzen Innenstadt Auswege aus der City finden. Diejenigen, die von Bangkok aus eine Rundfahrt durch Thailand beginnen wollen, finden hier Busbahnhöfe und Bahnhöfe, von denen aus man jeden denkbaren Platz im Reich erreichen kann - mal mehr, mal weniger komfortabel.

Da Bangkok der wichtigste Verkehrsknotenpunkt des Staates ist, war es nicht überraschend, dass der alte Flugplatz Don Mueang heute vor allem für Inlandflüge und für Verbindungen zu den nahe gelegenen südasiatischen Nachbarstaaten Laos, Myanmar oder Kambodscha genutzt wird, während Langstreckenverbindungen nach Europa, Amerika und Co. über den neuen Flugplatz Suvarnabhumi abgewickelt werden.

In Bangkok geht es immer weiter nach unten und die Auswanderung von Thailand

Erst 1782 wurde Bangkok als relativ junges Städtchen eröffnet. Sie errichteten die Großstadt aus strategischer Sicht zur Verbesserung der Abwehr von Feinden in tiefem Marschland. Den Planern war jedoch nicht bewusst, dass die Landeshauptstadt Bangkok so schnell wuchs und die Einwohner immer mehr Industriewasser benötigten.

Jedes Jahr versinkt die Großstadt ein paar cm weiter und befindet sich direkt über dem Wasser. Die Zunahme der Ozeane und die starken Niederschläge der vergangenen Jahre (auch in diesem Jahr) tragen sicher dazu bei. Doch durch die Branche in Bangkok und den enormen Bevölkerungszuwachs wurde immer mehr Wasser gepumpt, um den Verbrauch zu befriedigen.

In der sinkenden Großstadt stehen alle Häuser auf Stallpfählen, auch die Hochhausbauten. Anscheinend gibt es keine andere Art, die Wirtschaft und die Anwohner mit genügend Trinkwasser zu beliefern. Aufgrund des Gewichts der Bauwerke wird zusätzliches Brauchwasser aus der Lehmschicht gepresst und die massiven Lagen werden nicht mehr tragfähig. Bangkok nimmt nach jüngsten Rechnungen um 10 bis 20 Jahre ab.

Bangkok ist sowieso nur etwa zwei Höhenmeter über dem Meer, so dass jeder berechnen kann, wann die ganze Welt untergehen wird. Die heftigen Niederschläge werden daher von Jahr zu Jahr zu einer ernsten Bedrohung für die Einwohner der Großstadt. Ist das neue Abwassersystem geeignet, Bangkok zu schonen? Besonders gravierend war dies in den vergangenen Jahren, als der Straßenverkehr in Bangkok aufgrund der Überschwemmungen stagnierte.

Ein großer Teil der Innenstadt ist geteert oder sogar betoniert. In der sinkenden Metropole Bangkok setzt man nun alle Hoffnungen in das neue Gracht. Gewettet wurde, welche Städte am schnellsten sinken, Bangkok oder Venedig.

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