Am Küchengarten Hannover

Im Gemüsegarten Hannover

Sie suchen die folgende Straße: Am Küchengarten in Hannover in unserem Stadtplan. Gemüsegarten Heute ist der Gemüsegarten der Hauptplatz in Linden. Der Schützenplatz wird immer im Monatsseptember für das Volks- und Schönenfest ausgenutzt. Auf dem gesamten Marktplatz werden dann z.B.

Ausritte, Schießstände und Zelte veranstaltet. Doch auch an anderen Tagen ist der Ort als Begegnungsstätte bekannt. Das können Sie auch in der Stadt Hannover.

Der Gemüsegarten begann 1652, als der in Hannover lebende Fürst Christian Ludwig einen 30 Morgen großen Garten anlegte. Damit konnten die Fischweiher des Parks und zeitweilig auch Hannover und Herrenhausen bewässert werden. Dabei wurde auch ein Pavillon auf einem höher gelegenen Teil des Parks errichtet, der einen herrlichen Blick auf die Gartenanlage hat.

Mit der preußischen Annektierung 1866 blieb er bis zum Ende des Königreiches Hannover als Gemüsegarten erhalten. Die königliche Familie von Hannover gab es nicht mehr und der Gemüsegarten wurde nicht mehr gebraucht, um sie zu versorgen. In der Zwischenzeit dient der Gemüsegartenpavillon als Ausrüstungslager für die Bahnarbeiter und auch als Schweineställe. Von 1911 bis 1914 wurde es auf Veranlassung der Bewohner, des Senators und der Hersteller in den Bergfriedhof verlegt, wo es heute den Verband Quartier e. V. unterhält.

Auf der linken Seite befindet sich die Abzweigung zur Einmündung in die dieckbornstraße. Der Chaussee von Limmer bis Hannover korrespondiert mit der Blumauer Strasse und der Lindenallee mit der heutigen Gardenallee. An der Spitze des Gartens befindet sich der Gemüsegartenpavillon. Aufgrund der Industrieentwicklung in den Gründungsjahren ist die Nachfrage nach Rohmaterialien und natürlich auch nach Verkehrsrouten z.B. für die Firma aus dem Hause der Firma Essorffschen deutlich gestiegen.

Eine Abzweigung über den alten Gemüsegarten zu den Werken in Nürnberg wie der Hannoveraner Baumwollspinnerei und Flechterei schuf auch den Güterzugbahnhof Küchengarten. Die Umgebung des Bahnhofs entwickelt sich rasch zu einem Zentrum der Industrieansiedlung. Um die Jahrtausendwende wurden an den Lindenbahnhöfen zweimal so viele Güter und Rohmaterialien abgefertigt wie am Rhein.

Durch die Güterumgehung nach Seelze gewann der Küchengarten an Boden. Der Wagenladungsverkehr und der Stückguttransport wurden um 1930 am Standort Küchengarten aufgegeben. Noch bis in die 1960er Jahre wurden die Schienen zur Versorgung der Lindenerbrauerei und der Maschinenweberei genutzt. Die Entwicklung des Gemüsegartens setzte erst Ende des neunzehnten Jahrhundert ein.

Dem damaligen Oberbürgermeister der Gemeinde Linden Lodemann war die Straßengestaltung aus Hannover sehr wichtig. Ein grünes, symmetrisches Quadrat mit einer halbkreisförmigen Fläche wurde geschaffen. Diese waren bis 1983 in Gebrauch und werden seit 1987 vom Theatre am Küchengarten benutzt. Zu Beginn der 1950er Jahre wurde der Marktplatz in einen Knotenpunkt umgewandelt.

Abhilfe schafft hier der "Hannoversche Kreisel". Der nächste Wiederaufbau erfolgte im Rahmen des Baus des Ihmer Zentrums zwischen 1971 und 76 Der Kreisverkehr wurde durch eine Verkehrsampel überquert und der heutige Marktplatz steht noch für Fußgänger und Radfahrer zur freien Nutzung zur Verfügung. 2. Über den Marktplatz wurde eine Fussgängerbrücke als Zugang zur Durchgangsebene des Ihm-Zentrums gebaut.

Im Jahre 1964 endet die letztmalige Reise einer Dampflokomotive im Innenhof der Linienbrauerei. Zu Beginn des neuen Millenniums kommen neue Bewohner in den Gemüsegarten. Nach der Übernahme der Linienbrauerei durch die Gütegemeinschaft Linden wurde der Ort Linden zunehmend unwirtschaftlich und aufgelassen. Das so freigewordene Gelände war nach dem Abbruch der Bierbrauerei für einige Zeit brach.

Der Mix aus Geschosswohnungsbau (teilweise als betreute Wohnungen), Einfamilienhaus und Verwaltungsgebäude (Ostlandverwaltung) war für die Hansestadt Hannover die annehmbarste Variante. In einer Ideenschmiede für den Ausbau des Gemüsegartenplatzes unter dem Leitmotiv "Mehr Lebensqualität für den Gemüsegartenplatz" werden die ersten Zukunftspläne erarbeitet. Das Planungsbüro "foundation 5+" und die Stadtverwaltung Hannover planen einen multifunktionalen Platz mit der Anbindung an das Theatre am Küchengarten.

Der Verzicht auf den Tankstellenstandort an der Fußgängerzone eröffnete dem Marktplatz wieder eine neue Sicht. Nach dem Gemüsegarten werden auf dem Gelände der alten Tankstelle 16 neue Gehölze angepflanzt. Zusammen mit dem Küchengarten- und dem Stadtgartenplatz entsteht so eine grosszügige Raumaufteilung, die die Bezirke Linden miteinander verknüpft, den grünen Korridor Rampenstraße integriert und eine signifikante Bereicherung für den Bezirk darstellt.

Mit der Ausgabe 2 der Serie von Lindener Geschichtsblättern "Der Königliche Küchengarten in Linden" (ISSN 1614-0664) stellt der Verband Quartier e. V. eine detaillierte Arbeit über den Royal Kitchen Garden zur Verfügung.

Mehr zum Thema